Frankfurt Lions kooperiert mit Freiburg

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Die Frankfurt Lions starten am Freitag mit einem Heimspiel gegen die Sinupret Ice Tigers in die Saison 2008/2009 der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Nach dem traurigen Todesfall von Gerd Schröder wird gerade das erste Spiel zu einem nicht normalen Ereignis werden. „Es wird alles sehr gedämpft ablaufen. Wie in allen Stadien gibt es eine Schweigeminute und die Mannschaft wird mit Trauerflor spielen“, kündigte Pressesprecher Scholze an. Zudem planen die Zuschauer der Lions einige Aktionen.

Sportlich gesehen ist die Aufgabe gegen die Franken alles andere als eine leichte. Während die Ice Tigers nahezu komplett spielen können, muss Lions Trainer Chernomaz gleich auf eine ganze Sturmreihe verzichten. Ilija Vorobjev, Christoph Gawlik und Jamie Wright können verletzungsbedingt nicht eingesetzt werden. Wright fehlt jetzt schon vier Wochen wegen eines 9 cm großen Muskelfaserisses im Rücken aus und wird sicher noch etwa zwei Wochen pausieren müssen. Aus diesem Grund haben ihn die Lions auch erst mal nicht lizenziert. „Das ist eine reine Vorsichtsmaßnahme. Wir gehen davon aus, das Wright bald auf dem Eis steht und dann wird er auch lizenziert“, sagte Manager Norris. In die Mannschaft zurück kehren die zuletzt angeschlagenen Spieler Jeff Heerema und Simon Danner. Damit kann Chernomaz zumindest drei Angriffsreihen aufbieten. Im ersten Sturm sollen dabei Taylor, Young und Heerema und in der zweiten Angriffsreihe Hahn, Kavanagh und Langfeld für die nötigen Tore sorgen. „Der dritte Sturm mit Oppenheimer, Wörle und Danner soll die zwei anderen Sturmreihen entlasten und mit viel Energie spielen“, sagte Trainer Chernomaz.

Nominell wird es auch eine vierte Sturmreihe geben, in der Lasse Kopitz (Foto by City-Press) gemeinsam mit den beiden neuen Förderlizenzspielern Chris Billich und Tobias Kunz aufgeboten wird. Billich und Kunz sind zwei junge Deutsche Spieler, die vom neuen Kooperationspartner Freiburg stammen und die gesamte Trainingswoche bei den Lions absolviert haben. Für die Spiele gegen Sinupret und am Sonntag in Wolfsburg erwartet Chernomaz zwei enge Spieler. „Die Ice Tigers haben einen besseren Torwart wie vergangene Saison und sind sehr gut aufgestellt. Das ist gleich ein hartes Spiel für uns, gerade weil wir so dezimiert sind. In Wolfsburg wird es ähnlich schwer. Sie haben sich im Sturm gut verstärkt und wollen im ersten Heimspiel gleich etwas bewegen“, meint Chernomaz. (Frank Meinhardt)


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