Frankfurt: Cechmanek sichert Hamburg den Auswärtssieg

Markus Jocher bleibt ein "Löwe"Markus Jocher bleibt ein "Löwe"
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Die

Hamburg Freezers haben einen wichtigen Auswärtssieg im Kampf um die begehrten

Play-off Plätze errungen. Dank ihres überragenden Torwarts Roman Cechmanek

gewannen die Freezers bei den Frankfurt Lions mit 3:2.

 

Bereits

vor dem Spiel gab es das erste Mal an diesem Abend stehende Ovationen. Der Geschäftsführer

der Frankfurt Lions, Bernd Kress, überreichte Michael Bresagk zu seinem 600.

Spiel in der Deutschen Eishockey Liga ein Lions Trikot mit der Nummer 600. Das

Aufeinandertreffen der direkten Kontrahenten um einen Play-off Platz entwickelte

sich von Beginn an zu einem schnellen und intensiven Spiel. Hamburg hatte

anfangs, begünstigt durch zwei Überzahlspiele, ein kleines Übergewicht. In

dieser Phase verhinderte Ian Gordon gleich mehrfach einen Treffer der Freezers.

Nachdem in den ersten Minuten der Partie fast nahezu Frankfurter auf der

Strafbank saßen, änderte sich dieses Verhältnis ziemlich genau nach der Hälfte

des ersten Drittels. Nun hatten die Lions einige Überzahlspiele, aber konnten

auch kein Tor aus der numerischen Überlegenheit erzielen.

 

Im

Mitteldrittel erhöhten die Lions das Tempo. Nun stand Hamburgs Torwart Roman

Cechmanek mehr und mehr im Blickpunkt. Umstritten war der Führungstreffer für

die Lions. Bei angezeigter Strafe gegen einen Hamburger Spieler kam der Puck zu

Chris Bright, der zum 1:0 einschoss. Umstritten war der Treffer, weil zuvor ein

Freezers Verteidiger die schwarze Hartgummischeibe deutlich gespielt hatte, und

Hauptschiedsrichter Hascher eigentlich hätte abpfeifen müssen. Die Gäste

reklamierten in der Folge und so ging ihnen die nötige Konzentration verloren,

die Lions Kapitän Martin Reichel mit einem sehenswerten Rückhandschuss in den

Torwinkel ausnutze. Jetzt hatten es die Freezers Cechmanek zu verdanken, dass

die Lions nicht uneinholbar davon zogen. Glänzend, wie er den Alleingang von

Boileau parierte oder die Schüsse aus nächster Distanz von Lebeau und Corso

hielt.

 

Daher

fiel der Anschlusstreffer für Hamburg kurz vor Drittelende überraschend. In Überzahl

schoss Francois Fortier das 2:1. Zu Beginn des letzten Drittels vergaben die

Lions zwei Überzahlspiele in Folge und somit einen wichtigen dritten Treffer.

Besser machten es die Freezers. Zunächst erzielte Ex-Löwe Marc Beaucage den

2:2 Ausgleich, ehe Beaucage den 3:2 Treffer der Freezers für Jeff Ulmer mustergültig

auflegte. Das dritte Tor resultierte aus einem fünf gegen drei Überzahlspiel.

Es folgten sieben Minuten Dauerdruck der Lions. Und wieder war Cechmanek der überragende

Spieler bei Hamburg. Was die Lions in der Schlussphase auch versuchten, der

Torwart der Freezers war schon da. In der letzten Minute nahm Chernomaz Ian

Gordon zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, und Lebeau, Hackert und

Bouchard hatten noch drei Großchancen. Der Ausgleich sollte aber nicht mehr

fallen. (Frank Meinhardt)

 

Zum Mainova

Spieler des Tages wählten die Fans Martin Reichel

 

Tore:

1:0 (25:20) Bright

2:0 (26:14) Reichel (Strakhov,

Hacker)

2:1 (37:18) Fortier (Letang,

Slavetinsky) 5-4 PP

2:2 (47:02) Beaucage (Slavetinsky)

2:3 (52:16) Ulmer (Beaucage,

Fortier) 5-3 PP

 

Strafminuten:

Lions 20 Minuten + Spieldauerdisziplinarstrafe für David Gosselin

Hamburg

16 Minuten + 10 Minuten Disziplinarstrafe für Shane Peacock

 

Schiedsrichter:

Alfred Hascher

Zuschauer: 6.820

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