Fränkisches TorfestivalNürnberg – Düsseldorf 8:0

Lesedauer: ca. 1 Minute

„Das hat gut getan“, war Ice-Tigers-Coach Tray Tuomie erleichtert. Endlich ein Dreier für ihn und seine Jungs! Dabei stünden jedoch nicht die acht Treffer im Vordergrund, sondern die Tatsache, dass die Nürnberger keine Gegentore kassiert hatten wie beim 4:8 in Hamburg oder 7:6-Sieg über Augsburg nach Penaltyschießen.

„Es sah so leicht aus“…

…erklärte Tuomie, „doch das war es nicht.“ Gerade zu Beginn des zweiten Drittels hatten die Franken – einschließlich des zurückgekehrten Verteidigers Brett Festerling – ihre Probleme mit den Gästen, die nichts zu verlieren hatten. Für die DEG stand bereits vor der Partie fest, dass sie die Play-offs nicht mehr erreichen können. Die Ice Tigers dagegen wollen ihren festen Platz unter den Top sechs nicht hergeben.

Bereits nach 15 Sekunden hätte die Heimmannschaft durch einen Treffer von Yan Stastny in Führung gehen können. Allerdings wurde Tor aufgrund einer Kickbewegung nicht gegeben. Aber die Nürnberger versuchten es weiter und Steven Reinprecht holte schließlich das 1:0 (6.) nach – gefolgt von Marco Pflegers zweitem Saison- und DEL-Treffer (7.). Sollten nun Tore im Minutentakt folgen? Nicht ganz. Und hätten die Rheinländer ihren möglichen Anschlusstreffer nicht versäumt, wäre das Spiel laut Tray Tuomie auch ganz anders verlaufen. „Dann hätten die Jungs wieder angefangen, darüber nachzudenken, was erneut schiefläuft.“ Aber der Düsseldorfer Treffer kam nicht. Stattdessen musste DEG-Keeper Stefan Ridderwall noch sechsmal hinter sich greifen, während Tyler Weiman sich über seinen vierten Saison-Shutout freuen durfte.

Problem Defensive

Trainer Christian Brittig erklärte die 0:8-Pleite: „Wir haben nach dem 0:2 versucht, nach vorne zu spielen und dadurch die sonst gut funktionierende Defensive vernachlässigt.“ Und das ging im wahrsten Sinne des Wortes nach hinten los. Ob die Düsseldorfer bei den Eisbären Berlin ihre Abwehr wieder besser im Griff haben? Die Nürnberger reisen am Sonntag nach Straubing, bevor es heißt: Länderspielpause.

Tore:
1:0 (5:04) Steven Reinprecht (Patrick Reimer, Yasin Ehliz)
2:0 (6:11) Marco Pfleger (David Elsner, Steven Rupprich)
3:0 (27:28) Yasin Ehliz (Steven Reinprecht, Fredrik Eriksson/5-4)
4:0 (29:11) Yan Stastny (Connor James, Even Kaufmann)
5:0 (29:58) Leonhard Pföderl (Ryan Caldwell, Brett Festerling)
6:0 (36:31) Leonhard Pföderl (Connor James, Ryan Caldwell)
7:0 (39:05) Steven Rupprich (Fredrik Eriksson, Marco Pfleger)
8:0 (44:45) Connor James (Evan Kaufmann, Ryan Caldwell/5-4)

Strafen: Nürnberg 8 + 10 (Brett Festerling), Düsseldorf 6
Schiedsricher: Roland Aumüller/Willi Schimm
Zuschauer: 5125

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DEL Hauptrunde Gruppe

Mittwoch 17.03.2021
Kölner Haie Köln
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Grizzlys Wolfsburg Wolfsburg
Donnerstag 04.03.2021
Fischtown Pinguins Bremerhaven
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Eisbären Berlin Berlin
Grizzlys Wolfsburg Wolfsburg
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Krefeld Pinguine Krefeld
Freitag 05.03.2021
EHC Red Bull München München
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Nürnberg Ice Tigers Nürnberg
Augsburger Panther Augsburg
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ERC Ingolstadt Ingolstadt
Samstag 06.03.2021
Straubing Tigers Straubing
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Adler Mannheim Mannheim
Sonntag 07.03.2021
Krefeld Pinguine Krefeld
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Düsseldorfer EG Düsseldorf
Fischtown Pinguins Bremerhaven
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Grizzlys Wolfsburg Wolfsburg
Eisbären Berlin Berlin
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Iserlohn Roosters Iserlohn
Montag 08.03.2021
Schwenninger Wild Wings Schwenningen
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Straubing Tigers Straubing
Adler Mannheim Mannheim
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EHC Red Bull München München