Florian Busch beendet seine KarriereEisbären Berlin vergeben Rückennummer 26 nicht mehr

Florian Busch, hier in einer Szene von 2018, verabschiedet sich vom Profisport.  (Foto: dpa/picture alliance)Florian Busch, hier in einer Szene von 2018, verabschiedet sich vom Profisport. (Foto: dpa/picture alliance)
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Der 35-jährige Miesbacher verbrachte seine komplette DEL-Karriere bei den Eisbären Berlin, mit denen er sieben Meistertitel sowie jeweils einmal die European Trophy und den DEB-Pokal gewann.

Florian Busch: „Ich gebe hier und heute meinen Rücktritt vom Profisport bekannt. Ich durfte 18 wundervolle Jahre in der Hauptstadt erleben, aber nach langem Verletzungspech muss ich nun nach vorne schauen. Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich auf dieser erfolgreichen Reise begleitet haben. Besonders aber bedanke ich mich bei allen Fans, die immer hinter mir standen und mir den Rücken freihielten. Danke Eisbären, danke Berlin! Einmal Eisbär, immer Eisbär. Buschi out.“

Damit ist Florian Busch neben André Rankel der zweite Spieler des 1985er-Jahrgangs der Eisbären Berlin, der innerhalb von wenigen Wochen seine Karriere beenden muss. Busch absolvierte insgesamt über 700 Spiele für die Eisbären und belegt mit 477 Punkten Rang vier der Eisbären Bestenliste. Für die deutsche Nationalmannschaft spielte Busch insgesamt 43 Mal und nahm 2006 an den Olympischen Spielen in Turin teil.

„Im Namen der Eisbären möchte ich mich bei Florian Busch für die vergangenen 18 Jahre bedanken. Es war eine absolute Freude, ihn und seine Entwicklung zu verfolgen. Er war nicht nur auf dem Eis ein absoluter Leistungsträger. Es war ein Genuss mitzuerleben, wie Buschi die Menschen um sich herum immer wieder zum Grinsen oder Lachen brachte, dabei aber nie die Professionalität vermissen ließ, die ein Profisportler an den Tag legen muss. Ich hatte das Gefühl, dass ihm die harte Arbeit, der Schweiß und die Entbehrungen richtig Spaß machten. Wir werden seine spektakulären Aktionen auf dem Eis ebenso vermissen wie sein zahnloses Grinsen“, so Eisbären-Geschäftsführer Peter John Lee. „Ein ganz großer Dank gebührt auch Buschis Frau Maria-Theresia. Sie hat in den ganzen Jahren Buschis Karriere immer unterstützt und auf Vieles verzichten müssen. Wir wünschen beiden alles erdenklich Gute für die Zukunft.“

Im vergangenen Jahr hatte Busch mit Verletzungen zu kämpfen, die jetzt für das Ende seiner Karriere sorgten. Unvergessen bleibt sein Overtime-Tor im Finale 2008, mit dem er die Meisterschaft ein drittes Mal in die Hauptstadt holte.

Die Trikotnummer 26, die Florian Busch bei den Eisbären trug, wird in Zukunft nicht mehr vergeben.


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