Fischtown Pinguins gewinnen in Belfast4:3-Erfolg in Nordirland

Bronson Maschmeyer brachte Bremerhaven in Führung. (Foto: Imago)Bronson Maschmeyer brachte Bremerhaven in Führung. (Foto: Imago)
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Die Pinguins waren zu Beginn die deutlich frischere Mannschaft. Die Giants, die erst seit einer Woche im Training sind, liefen meist hinterher und kamen oft zu spät in die Zweikämpfe, so dass sie viele Strafen kassierten. Gleich die ersten beiden nutzen die Pinguins zu zwei Toren. In der dritten Minute staubte Bronson Maschmeyer zum 1:0 ab und in der fünften Minute versenkte Marian Dejdar nach Pass von Mike Moore mit der Rückhand. Erst nach rund zehn Minuten im ersten Drittel kamen die Gastgeber besser ins Spiel und auf 1:2 heran. Es war ebenfalls ein Powerplay-Tor. Michael Forney fälschte einen Schuss von Spielertrainer Derrick Walser unhaltbar ab (17.).

Ab dem zweiten Drittel war es das ausgeglichene Spiel, das alle erwartet hatten. Die Giants waren nun drin und hatten mehr Tempo in den Spielzügen, so dass sie die Pinguins-Abwehr vor viel größere Probleme stellten als zu Beginn. Torhüter Jani Nieminen war vielfach gefordert, hielt aber stets sicher. Im letzten Drittel schoss Wade Bergman die Pinguins mit dem dritten Überzahl-Tor mit 3:1 in Führung (45.). Sein Schuss von der blauen Linie ging glatt durch. In der 51. Minute verkürzten die Giants aber noch einmal auf 2:3, so dass es packende Schlussminuten wurden. Und giftige. Adam Keefe und Mike Moore lieferten sich einen Faustkampf, der nicht von schlechten Eltern war. Als sich die Aufregung gelegt hatte, traf Marian Dejdar mit seinem zweiten Treffer zum 4:2 (53.) nach perfekter Vorarbeit von David Zucker. Doch die Spannung war damit noch nicht raus. Derrick Walser verkürzte in der 56. Minute auf 3:4.

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