Fischtown Pinguins Bremerhaven zerlegen NürnbergDEL kompakt

Bremerhavens Goalie Tomas Pöpperle hat bisher noch keinen Gegentreffer kassiert.. (Foto: dpa/picture alliance/nordphoto)Bremerhavens Goalie Tomas Pöpperle hat bisher noch keinen Gegentreffer kassiert.. (Foto: dpa/picture alliance/nordphoto)
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Adler Mannheim – EHC Red Bull München 1:3 (1:1, 0:0, 0:2)

Die Adler waren anscheinend noch nicht richtig auf dem Eis angekommen, da machten die Münchner bereits die Führung. Danach mussten die Kurpfälzer zwei Unterzahlen überstehen, ehe sie selbst wieder offensiv werden konnten. Kaum war die Mannschaftsstärke wieder ausgeglichen, glichen auch die Mannheimer aus. Ein insgesamt ausgeglichenes Spiel ging dann auch so in die erste Pause. Ausgeglichen verlief auch das Mitteldrittel, allerdings auch ohne große Höhepunkte. Beide Mannschaften neutralisierten sich, sodass sich am Spielstand nichts änderte. 20 Minuten blieben den Quadratestädtern noch, um Punkte zu sammeln. Doch es waren die roten Bullen, die erneut in Führung gehen konnten. Ein Schuss aus spitzem Winkel springt von Dennis Endras Schläger ins Netz. Gut fünf Minuten vor dem Ende machte Dominik Kahun mit seinem zweiten Tor den Sack zu. Die Oberbayern gewinnen ein Spiel, das lange offen war und streichen die nächsten drei Punkte ein.

Tore: 0:1 (0:47) Dominik Kahun (Keith Aulie, Jason Jaffray), 1:1 (8:02) Andrew Desjardins (Mark Stewart, Chad Kolarik), 1:2 (45:02) Brooks Macek (Keith Aucoin, Derek Joslin), 1:3 (55:18) Dominik Kahun (Frank Mauer, Byan Button). Zuschauer: 9276.

Krefeld Pinguine – Grizzlys Wolfsburg 4:3 (0:1, 1:1, 2:1, 1:0) n.V.

Für den 18-jährigen Darren Mieszkowski waren es die erste DEL-Minuten. Er durfte auf links mit Daniel Pietta und Dragan Umicevic in der zweiten Reihe ran. Im Spiel wurde dann doch recht häufig aufs Tor geschossen, alleine Krefelds Tim Miller hatte vier Versuche, doch mit den Toren klappte es noch nicht so. Nur einmal wurde getroffen und so gingen die Grizzlys mit einer knappen Führung in die Kabinen zurück. Im zweiten Drittel sah man dasselbe Bild. Geschossen wurde bei nahezu jeder Gelegenheit und dieses Drittel fielen auch mehr Tore. Zunächst erhöhte Alex Weiss mit seinem zweiten Tor am Abend und wenig später machten auch die Krefelder ihren ersten Treffer. So blieb es zur zweiten Pause bei einem Tor Unterschied. Im Schlussdrittel machte Krefelds Greger Hanson seine ersten beiden DEL-Tore, was bei einem zwischenzeitlichen Wolfsburger Tor die Verlängerung bedeutete. In dieser dauerte es keine drei Minuten, ehe Dragan Umicevic den Seidenstädtern den zweiten Punkt sicherte.

Tore: 0:1 (5:33) Alex Weiss (Fabio Pfohl, Armin Wurm), 0:2 (31:58) Alex Weiss (Philip Riefers), 1:2 (35:32/SH) Martin Schymainski (Markus Nordlund), 2:2 (47:35) Greger Hanson (Justin Feser, Kurt Davis), 2:3 (49:55) Christoph Höhenleitner (Sebastian Furchner, Jeff Likens), 3:3 (55:44) Greger Hanson (Kurt Davis), 4:3 (62:27) Dragan Umicevic (Daniel Pietta, Nick St-Pierre). Zuschauer: 2828.

Fischtown Pinguins Bremerhaven – Thomas Sabo Ice Tigers 6:3 (4:1, 2:1, 0:1)

Nürnberg und das erste Drittel – eine fast schon unendliche Geschichte in dieser Saison, doch diesmal war es zum Teil vogelwild, was die Franken in der Abwehr spielten. Nach der Pinguins-Führung konnten die Ice Tigers zwar nochmal ausgleichen, doch dann ging es dahin und die Bremerhavener machten drei muntere Tore und ließen die fränkische Abwehr uralt aussehen. Der Abend den man nie erleben wollte, ging auch im Mittelabschnitt für die Ice Tigers weiter. Erste Chance, erster Schuss, nächstes Tor und eigentlich war jetzt das Spiel gelaufen. Nürnberg zwar bemüht, doch auch das nächste Tor machten die Männer aus dem Norden und das auch noch in Unterzahl. Minitrost für Nürnberg – in derselben Strafe trafen auch die Gäste und waren wieder auf vier dran. Am Spiel nach vorne lag es nicht, aber hinten war Franken offen. Im letzten Abschnitt wurde Nürnbergs Goalie Andy Jenike erlöst und Niklas Treutle übernahm. Dieser konnte sein Drittel ohne Gegentor überstehen und die Männer von der Noris sogar noch ein Tor aufholen. Trotzdem haben die Nürnberger auf der Heimreise genug Gesprächsstoff.

Tore: 1:0 (1:49) Ross Mauermann (Niclas B. Jensen, Michael Moore), 1:1 (7:19) David Steckel (Patrick Reimer, Yasin Ehliz), 2:1 (8:21) Ross Mauermann, 3:1 (12:22/PP) Mike Hoeffel (Kris Newbury, Jan Urbas), 4:1 (15:31) Cody Lampl (Cory Quirk, Jordan Owens), 5:1 (20:42) Jan Urbas (Kevin Lavallee), 6:1 (35:34/SH) Ross Mauermann (Rylan Schwartz), 6:2 (36:10/PP) John Mitchell (Taylor Aronson), 6:3 (53:59) Patrick Reimer (Yasin Ehliz, Philippe Dupuis). Zuschauer: 4311.

Kölner Haie – Straubing Tigers 4:2 (2:0, 1:2, 1:0)

Nach dem Abgang von Drew MacIntyre, der vermutlich in der Slowakei um die Meisterschaft spielen wird, war Cody Brenner erstmals Backup bei den Tigers. Diese mussten ein frühes Tor der Haie verdauen, da man einmal mehr einen Stürmer des Gegners unbehelligt in den Slot lies. Straubing fand nicht so recht in die Partie, hatte zu viele Scheibenverluste und im einzigen Überzahlspiel des ersten Abschnitts, machten die Haie den zweiten Treffer. Auch beim dritten Kölner Tor spielte Straubing nahezu ohne Abwehr. Eine Vorentscheidung war das aber noch nicht, denn wenig später konnten die Tigers erstmals anschreiben. Es folgte die erste Strafe gegen Köln und schon waren die Straubinger wieder im Spiel und der Rückstand nur noch ein Tor. Insgesamt war der Mittelabschnitt deutlich flotter und ansehnlicher und mit dem Spielstand war für Spannung gesorgt. Nun wurde es zu einem echten Fight – für die Kölner, denn die Niederbayern spielten nicht wie Tabellenletzter. Stattdessen drückten sie und schossen nahezu als allen Rohren. Gustaf Wesslau hatte sicher mehr zu tun, als ihm lieb war. In guter alter Eishockeytradition nahm Straubings Coach Tom Pokel Goalie Basti Vogl vom Eis, doch im dritten Versuch machte der KEC das Empty-Net-Tor und feierte einen harten Arbeitssieg.

Tore: 1:0 (4:25) Justin Shugg (Alexandre Bolduc, Ben Hanowski), 2:0 (14:25/PP) Ben Hanowski (Christian Ehrhoff, Felix Schütz), 3:0 (27:14) Felix Schütz (Philip Gogulla), 3:1 (29:40) Stefan Loibl (Jeremy Williams, Alex Dotzler), 3:2 (33:26/PP) Jeremy Williams (Maury Edwards, Adam Mitchell), 4:2 (59:36/EN) Kai Hospelt. Zuschauer: 10.187.


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