Fischtown Pinguins Bremerhaven versetzen Meister in Schockstarre – Straubing Tigers stemmen sich gegen Halbfinal-AusDEL-Halbfinale am Sonntag

Die Fischtown Pinguins stehen nach dem dritten Sieg vor dem Final-Einzug.  (Foto: dpa/ picture alliance /Eibner-Pressefoto DESK)Die Fischtown Pinguins stehen nach dem dritten Sieg vor dem Final-Einzug. (Foto: dpa/ picture alliance /Eibner-Pressefoto DESK)
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EHC Red Bull München – Fischtown Pinguins Bremerhaven 2:3 (1:3, 1:0, 0:0)

Serienstand: 1:3

Dieses Jahr gingen die Bremerhavener mit Heimrecht in die Serie gegen den Meister aus München. Ergebnismäßig verliefen die Spiele im Vergleich zum Vorjahr ähnlich. Die Nordseestädter führten mit 2:0 in der Serie, der EHC schaffte am Freitag durch einen Auswärtssieg den Anschluss.

Im vierten Spiel erwischten die Pinguins einen perfekten Start. Innerhalb von 256 Sekunden erzielten sie drei Tore. Nachdem Ross Mauermann zum 1:0 eingenetzt hatte, zeigte der Ligaprimus seine Überzahlqualitäten. Zuerst Christian Wejse und danach Jan Urbas legten nach. In der zehnten Minute schienen sich die Red Bulls erholt zu haben von diesem Schock-Start. Durch den Treffer von Jonathon Blum schien wieder alles möglich. Überzahlspiele für die Mannschaft von Toni Söderholm folgten. Das zweite Tor fiel erst in der 28. Minute durch Chris DeSousa. Im letzten Drittel gab es auf beiden Seiten große Chancen für weitere Tore. Die größte vergab dabei Patrick Hager, der acht Minuten vor dem Ende am Schoner von Kristers Gudlevskis scheiterte. Trotz einer Überzahl und einem 6-gegen-4 45 Sekunden vor dem Ende retteten die Fischtowns das Spiel über die Zeit.

Das Muster des letzten Jahres war durchbrochen. München muss am Dienstag in der Eisarena Bremerhaven gewinnen, um nochmal ein Spiel in ihrem Olympia-Eissportzentrum zu absolvieren. Zur neuen Saison ziehen sie in den neu erbauten SAP-Garden um.

Straubing Tigers – Eisbären Berlin 3:2 (1:0, 0:1, 2:1)

Serienstand:1:3

Meister 2021. Meister 2022. Nach den verpassten Play-offs im letzten Jahr muss der Rekordmeister aus Berlin nach der Niederlage im vierten Spiel in Straubing auf den Final-Einzug warten.

In einem erneut engen Spiel brauchten die Tigers zehn Minuten um ins Spiel zu kommen. Cole Fonstad tankte sich durch die Berliner Abwehr und schloss zur 1:0 Führung ab. Die Eisbären kamen mit Druck aus der Drittelpause und erarbeiten sich ein Chancenplus. Folglich stellte Frederik Tiffels zur Hälfte des Spiels den Ausgleich her. Mit diesem Ergebnis ging das Spiel ins letzte Drittel. Nach dem 2:1 von Mark Zengerle folgte die Schlüsselszene des Spiels. Die Hauptstädter ließen bei einem Alleingang von Zach Boychuk die Möglichkeit zum Ausgleich liegen. Im direkten Gegenzug baute Joshua Samanski die Führung aus. Nach dem Anschlusstreffer von Blaine Byron war die Entscheidung des Spiels erstmal vertagt. Die Eisbären drückten auf den Ausgleich, doch Torhüter Hunter Miska hielt den Sieg seiner Mannschaft fest. Mit 31 Paraden der Garant für den Sieg.

Nach sieben Siegen in Folge in den Play-offs die zweite Niederlage für Berlin. In der heimischen Uber-Arena gibt es am Mittwoch die nächste Gelegenheit zum 13ten Mal in ein DEL-Finale einzuziehen.

 

Spiel 5 :

Dienstag, 9.April, 19:30 Uhr – Fischtown Pinguins Bremerhaven – EHC Red Bull München

Mittwoch, 10. April, 19:30 Uhr – Eisbären Berlin – Straubing Tigers


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