Fischtown Pinguins Bremerhaven und Meister EHC Red Bull München lösen Halbfinal-TicketsDie DEL-Playoffs am Sonntag

Der EHC Red Bull München zieht ins Halbfinale ein.  (Foto:dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto DESK)Der EHC Red Bull München zieht ins Halbfinale ein. (Foto:dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto DESK)
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ERC Ingolstadt – Fischtown Pinguins Bremerhaven 1:3 (0:1, 0:0, 1:2)

Serienstand: 0:4

Zweimal ging die Serie zwischen den Fischtown Pinguins Bremerhaven und dem ERC Ingolstadt in die Verlängerung. Am heutigen Sonntag brauchte es keine Überstunden für den Auswärtssieg, der dem Hauptrundensieger den ersten Einzug in ein Halbfinale bescherte. Zwei Drittel blieb das Spiel eine enge Angelegenheit, in der das Tor von Markus Vikingstad den Unterschied machte. Ross Mauermann markierte mit seinem zweiten Punkt in diesem Spiel das 2:0. Als Dominik Uher 257 Sekunden später das nächste Tor folgen ließ, wurde der Weg für die Ingolstädter unmöglich. Zwar versuchten sie alles und nahmen bereits zwölf Minuten vor Ende in Überzahl den Torhüter vom Eis. Ein Tor von Wojtek Stachowiak drei Minuten vor Schluss brachte eine Mini-Hoffnung. Doch der Ligaprimus spielte die Uhr geschickt runter. Die Playoff-Reise der Nordseestädter geht weiter, nachdem die Mannschaft von Trainer Thomas Popiesch seit ihrem Aufstieg in der Saison 2016/17 sechs Mal in einer Viertelfinal-Serie ausgeschieden war. Mit der dritten Heimniederlage in den Playoffs verabschiedet sich der ERC in den Urlaub.

EHC Red Bull München – Grizzlys Wolfsburg 2:1 (0:0, 1:1, 1:0)

Serienstand: 4:0

Einen Punkt und einen Platz in der Abschlusstabelle trennten die Grizzlys Wolfsburg und den EHC Red Bull München. Aus diesem Grund war wie bereits im Vorjahr im Halbfinale von einer langen Playoff-Serie auszugehen. Nach dem vierten Sieg steht der Meister bereits im Halbfinale und wartet auf seinen Gegner. Waren bisher die Routiniers Patrick Hager, Nicolas Krämmer und Maximilian Kastner die prägenden Spieler auf Münchener Seite in dieser Serie, so spielten sich an diesem Nachmittag die Youngsters Veit Oswald und Filip Varejcka mit ihren Toren ins Rampenlicht. Sie konterten das Führungstor in Unterzahl durch Gerrit Fauser. Nach einer eher mäßigen Hauptrunde gelingt dem Meister der souveräne Einzug ins Halbfinale.

Adler Mannheim – Eisbären Berlin 1:3 (0:1, 0:0, 1:2)

Serienstand: 1:3

Nach Torfestival, vielen Emotionen und hochklassigem Eishockey bekamen die Zuschauer zwischen den Adler Mannheim und den Eisbären Berlin im vierten Spiel der Serie eine starke Defensivleistung der Hauptstädter zu sehen. 11:5 Torschüsse standen für die Adler nach den ersten 20 Minuten in der Statistik. Das Tor schossen die Berliner. Einen 2-auf-1 Konter nutzte Marcel Noebels zur 1:0 Führung. In der Folge bestimmten die Adler das Geschehen. Der überragende Jake Hildebrand im Eisbären Tor blieb bis zur 52. Minute ohne Gegentor, ehe Jordan Szwarz eine schöne Kombination von Denis Reul und Markus Hännikäinen zum Ausgleich vollendete. Als sich die Zuschauer schon auf eine Verlängerung einstellten, nutzte Tobias Eder ein Überzahlspiel zur Entscheidung. Das dritte Tor erzielte Manuel Wiederer ins verwaiste Tor. Mit dem zweiten Auswärtssieg in der Serie und dem 21. Auswärtssieg der Saison demonstrieren die Eisbären ihre Auswärtsmacht und können bereits am Dienstag ins Halbfinale einziehen.

Schwenninger Wild Wings – Straubing Tigers 1:5 (0:2, 1:3, 0:0)

Serienstand: 2:2

Mit dem ersten Auswärtssieg in den Playoffs seit 10.615 Tagen setzten die Schwenninger Wild Wings im Duell der beiden besten Heimmannschaften ein Ausrufezeichen in die Richtung der Straubing Tigers. Doch diese zeigten sich davon im vierten Spiel nicht beeindruckt. Tyler Sheehy und JC Lipon belohnten ein konzentriertes erstes Drittel der Tigers. Und da bisher in jedem der drei Spiele eine Mannschaft mit 3:0 führte, baute Marcel Brandt die Führung aus. Der zwölften Schuss auf das Tor von Joacim Eriksson brachte das vierte Tor. Marcel Clarke hieß der Torschütze. Die Wild Wings gaben nicht auf und nahmen sich der Herausforderung eines Vier-Tore-Rückstandes an, allerdings vergebens. Nachdem Phil Hungerecker für Schwenningen zum 1:4 traf, stellte Matthew Bradley den Endstand her. Mit diesem Sieg holen sich die Niederbayern das Heimrecht zurück.

 

Spiele am Dienstag:

26. März, 19:30 Uhr – Eisbären Berlin – Adler Mannheim

26. März, 19:30 Uhr – Straubing Tigers – Schwenninger Wild Wings

 


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