Fischtown Pinguins Bremerhaven schlagen Meister München nach Verlängerung - Eisbären Berlin gewinnen drittlängstes Spiel der DEL-Geschichte DEL-Halbfinale am Mittwoch

Bremerhaven legt mit einem Auswärtssieg gegen den Meister nach.  (Foto: dpa / picture alliance /Eibner-Pressefoto DESK)Bremerhaven legt mit einem Auswärtssieg gegen den Meister nach. (Foto: dpa / picture alliance /Eibner-Pressefoto DESK)
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EHC Red Bull München – Fischtown Pinguins Bremerhaven 2:3 (0:1, 2:1, 0:0, 0:1) n.V.

Serienstand:0:2

EHC Red Bull Münchens Trainer Toni Söderholm forderte für das zweite Spiel gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven, dass seine Mannschaft nicht gleichzeitig auf das Gas- und Bremspedal drückt, sondern aufs Gaspedal. Doch gegen beständig spielende Nordseestädter tat sich der Meister in den ersten 30 Minuten erneut schwer.

Ein Torschussverhältnis von 1:8 nach 15 Minuten sprach deutlich für den Hauptrundensieger, der folglich in Führung ging. Emil Johansson fälschte einen Schuss von Colt Conrad unglücklich mit der Kufe ins eigene Tor ab. In Überzahl erhöhte Miha Verlic zum 2:0. München kam nun besser ins Spiel. Durch ein Kontertor von Markus Eisenschmid war der Meister nach 93 torlosen Minuten in der Serie angekommen und fand in der Folge immer wieder ein Rezept gegen die starke Defensive der Gäste. Maximilian Daubner glich vor der zweiten Drittelpause das Spiel aus. Das Spiel spitzte sich mit zunehmender Zeit zu und ging nach einem torlosen letzten Drittel in die Verlängerung. Dort sorgte Philip Bruggisser in der 73. Minute für den emotionalen Höhepunkt des Abends.

Die Pinguins bleiben in den Playoffs unbezwingbar und bauen ihre Serie auf 14 Siege aus den letzten 15 Spielen aus. Die letzte Niederlage nach 60 Minuten datiert vom 2. Februar gegen die Iserlohn Roosters. Wie bereits im letzten Jahr geht der Primus der Hauptrunde mit 2:0 in der Serie in Führung. Damals reichte der Vorsprung nicht. Dieses Mal besteht mit dem Heimrecht am Freitag die Chance dem Finaltraum einen großen Schritt näher zu kommen.

Straubing Tigers – Eisbären Berlin 3:4 (1:0, 0:2, 2:1, 0:0, 0:0,) n. 3.V.

Serienstand: 0:2

Im Duell der zweitbesten Heimmannschaft gegen die beste Auswärtsmannschaft duellierten sich zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen die Straubing Tigers und Eisbären Berlin.

Am ausverkauften Pulverturm dominierten zunächst die Tigers die Partie und zeigten ihre Heimstärke. Jake Hildebrand stand immer wieder im Vordergrund. Als Philip Samuelsson für die Straubinger auf das Berliner Tor schoss, fälschte Korbinian Geibel den Puck ins Tor ab. Die Tigers drückten auf das 2:0, scheiterten immer wieder an Hildebrand. Zwischen der 38. und 40. Minute rieben sich die Fans der Niederbayern verwundert die Augen. Die Eisbären drehten mit zwei Aktionen das Spiel. Zunächst traf Jonas Müller, dann netzte 112 Sekunden später Leo Pföderl. In der 43. Minute folgte der dritte und nächste Nackenschlag. Wie im ersten Spiel erzielte Blaine Byron das dritte Eisbären-Tor. Die Heimmannschaft versuchte nochmal alles. Ein Tor von Joshua Samanski kam elf Minuten vor dem Ende auf die Anzeigetafel. Nach dem Ausgleich von Cole Fonstad bekam auch dieses Spiel Überstunden. Florian Bugl zeigte in der letzten Minute nochmal eine Riesenparade.

Der Eishockeyabend wurde immer länger und länger. Erste Verlängerung. Zweite Verlängerung. Dritte Verlängerung. 110 Minuten und 40 Sekunden waren gespielt, als Ty Ronning zum Helden wurde. Am Ende stand das drittlängste Spiel der DEL-Geschichte in den Büchern. Das Spiel löste die erste Begegnung der Pre-Play-offs aus dem März 2011 zwischen dem EHC München und den Kölner Haien ab, die 110:00 Minuten spielten.

Spiele am Freitag:

5. April, 19:00 Uhr – Fischtown Pinguins Bremerhaven – EHC Red Bull München

5. April, 19:30 Uhr – Eisbären Berlin – Straubing Tigers


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