Fast die Zähne ausgebissen!

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Da war Scorpions-Coach Anton Krinner ausser sich. Nur 17 Sekunden vor Spielende konnten die Eisbären Berlin sehr umstritten zum 1:1 Ausgleich kommen - als Jeff Friesen, wie auch immer, den Puck hinter die Linie des Scorpions-Tores brachte. Die Wut von Krinner schwoll noch mehr an, als Jens Baxmann nach 68 Sekunden in der Verlängerung die Eisbären noch auf die Siegerstrasse brachte. 

Der Meister gibt sich aber trotzdem auch gegen den "Meisterbezwinger" keine Blöße. Es war zwar die erste Niederlage im dritten Spiel für die Hannover Scorpions, was aber für deren neuen Trainer Anton Krinner weniger tröstlich sein dürfte. Anders dagegen die Eisbären, die nach dem Gewinn der (inoffiziellen) europäischen Krone zwar gegen die Meister aus Finnland, der Schweiz und Schweden gewinnen konnten, sich aber am Deutschen Meister fast die Zähne ausgebissen hätten.

Nach der Kür kommt die Pflicht, und die zeigte sich gnadenlos schon im ersten Drittel. Obwohl die Eisbären einen guten Start erwischten, mussten sie spätestens ab der 15. Spielminute ihre Angriffsreihen umstellen. Shooting-Star Laurin Braun verletzte im Angriff seinen Gegenspieler mit dem Stock im Gesicht, und musste, statt aufzudrehen, zur Strafe fortan das Spiel von aussen anschauen.


Aber auch die Scorpions taten, mit ihrer doch recht kompakten offensiven Spielanlage, ihr übriges, um die Berliner unter Druck zu setzen. Druck, welche wohl die Leichtigkeit des Seins der Eisbären nach der European Trophy nicht förderte. Etwas überhastet wirkten die Aktionen, und der gut agierende Scorpions-Torwart Travis Scott konnte auch nicht überwunden werden.

Den ersten Treffer musste Eisbären-Schlussmann Rob Zepp den ersten Treffer hinnehmen, als Matt Dzieduszycki im Powerplay nach einem Querpass die Scheibe einschieben konnte. Zu diesem Zeitpunkt waren 28 Minuten gespielt.


Der Rest, wie bereits beschrieben.


(ovk)