Europapokal: Und noch ’n Versuch

Nimmt der Deutschen Meister künftig an der "Masters Trophy" teil? (Foto: Oliver Schwarz - www.stock4press.de)Nimmt der Deutschen Meister künftig an der "Masters Trophy" teil? (Foto: Oliver Schwarz - www.stock4press.de)
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Aber – was ist denn dann die European Trophy? Die ist – und bleibt offenbar – eine private Veranstaltung der teilnehmenden Vereine. Für den Weltverband IIHF nicht viel mehr als eine Ansammlung von Freundschaftsspielen. Dabei ist es doch diese European Trophy, die das Flair internationalen Sports in die verschiedenen Länder trägt. Entstanden ist dieses Turnier aus der Symbiose der „Nordic Trophy“, die von 2006 bis 2009 in Skandinavien ausgetragen wurde, mit dem österreichischen „Red Bull Salute“, das das Finalturnier der European Trophy darstellt.

Nun aber plant die IIHF offenbar die Wiederbelebung des European Hockey Cups unter dem Namen „Masters Trophy“. Die Idee: Die Meister der sechs besten Eishockey-Nationen Europas spielen in St. Petersburg um den Sieg. Den Meistern der anderen Nationen bleibt der Continental Cup, der seit 1997 ausgetragen wird. Eine Vorrunde mit Spielen in den Ländern der teilnehmenden Vereine? Nein. Oder wenigsten Vor- und Zwischenrunden-Turniere, wie es beim altehrwürdigen Europapokal der Fall war, der von 1965 bis 1997 ausgetragen worden war? Auch hier ein knappes „Nö“. Die Nachricht, dass Finnlands Meister IFK Helsinki schon abgewunken haben soll (dafür soll JYP Jyväskylä einspringen), verwundert da kaum. Denn den Fans daheim wird ja auch nichts geboten.

Von Versuchen einer European Hockey League (1996 bis 2000) und der Champions Hockey League (2008/09) ist man also weiterhin entfernt – nur die European Trophy kommt dem bislang nahe.

Das Gegen-, statt eines Miteinanders ist also kaum eine Sache, die das deutsche Eishockey für sich gepachtet hat. Eine Aufwertung der European Trophy durch die IIHF zum offiziellen Wettbewerb war offenbar nicht drin. Warum? Es bleibt eine Vermutung, aber es könnte sich um ganz handfeste Interessen handeln. Red Bull ist ein Meister der Vermarktung, keine Frage. Infront – der Vermarkter der IIHF und 2002 und 2006 auch der Fußball-WM – aber nun einmal auch. Ob da das Problem liegt?

Sollte es bereits im Januar zur Masters Trophy kommen, sollen die Meister der Länder Deutschland (Eisbären Berlin), Russland (Salawat Julajew Ufa), Schweiz (HC Davos), Tschechien (HC Ocelari Trinec), Schweden (Färjestads BK Karlstad) und Finnland (hier wie schon gesagt wohl JYP Jyväskylä statt IFK Helsinki) an den Start gehen.


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