„Es wäre schlimm, ohne Druck spielen zu müssen“München - Hamburg 3:2 n.V.

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Eine neue visuelle und auditive Aufmachung der Einlaufshow gab es als Vorgeschmack auf das erste Ligaspiel von Red Bull München gegen die Hanseaten. Nach einem kleinen Vorwort von der deutschen Biathlon-Legende Ricco Gross war das Eis bereit für das Eröffnungsbully.

Die Hamburg Freezers fanden zunächst besser ins Spiel als die Hausherrn und gingen in der 17. Spielminute durch Kevin Schmidt verdient in Führung. Die Bullen verfehlten ein ums andere Mal das Tor, bis drei Sekunden vor der ersten Pause Andrew Wozniewski noch ausgleichen konnte.

Wenn sich auch die Attraktionen in der Drittelpause im Vergleich zur Vorsaison massiv geändert haben, so blieb das Spiel der Red Bulls ähnlich dem der letzten Spielzeit. Desorientierungen in der Defensive und zu viele Schnörkel in der Vorwärtsbewegung brachten das Team von Pierre Pagé immer wieder in Bedrängnis. Folgerichtig erzielten die Nordmänner das 1:2 durch Daniel Wolf.

Die bisherigen Spiele gegen Hamburg gingen zumeist mit einem Tor Unterschied für das jeweilige Team aus. Auch heute schien es nicht anders zu werden, denn in der 42. Spielminute war es Neuzugang Jon DiSalvatore, der für München ausglich und eine Entscheidung in der regulären Spielzeit verhinderte. Die Gastgeber machten immer mehr Druck, doch vor dem Tor fehlte das nötige Quäntchen Glück. „Wir waren optisch überlegen, nutzten aber nicht die entscheidenden Chancen“, so Nationalspieler Alexander Barta. Die Red Bulls arbeiteten weiter tüchtig und das Glück bekanntlich mit den Tüchtigen ist, erzielte Ryan Duncan in der ersten Minute der Verlängerung den Siegtreffer und sicherte seinem Team den zweiten Punkt und damit den ersten Heimsieg.

„Nach fünf Niederlagen in der Vorbereitung und dem dadurch entstandenen Druck tut so ein Sieg richtig gut. Allerdings ohne jeglichen Druck spielen zu müssen, ist genauso schlimm“, so Barta weiter. „Wir haben zwar einige Fehler im Spiel gemacht, diese dann aber auch wieder abgestellt“, äußerte sich ein zufriedener Trainer Pierre Pagé.

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