Es darf nach unten geschaut werden - 2:4 gegen Nürnberg

Trikotversteigerung bei den PinguinenTrikotversteigerung bei den Pinguinen
Lesedauer: ca. 1 Minute

Hart bestraft wurden die im Oktober so erfolgreichen Pinguine an diesem Wochenende. Nach dem 1:3 in Mannheim, wo das erste Drittel komplett verschlafen wurde, langte es auch gegen die fränkischen Fabeltiere nicht zu einem Punktgewinn. Die Truppe von Teal Fowler, der übrigens beim TUI Nations Cup an der Bande der US-Boys als Co-Trainer stehen wird, vergeigte auch das letzte Match vor der Länderspielpause.



Dumme und überflüssige Fouls verhinderten, dass die Krefelder ihr Spiel wie gewohnt aufziehen konnten. So quittierte Verteidiger Andy Hedlund bereits nach 84 Sekunden zwölf Strafminuten wegen Checks von hinten, nachdem sein Teamgefährte Sascha Seliwanow bereits in der Kühlbox wegen eines Fouls vor dem gegnerischen Tor saß. Zwar verhinderte eine unkonzentrierte Nürnberger Offensivleistung die Gästeführung, doch gelernt hatten die Hausherren aus dieser Phase nichts. Als Seliwanow ebenfalls eine Zehnminutenstrafe abbrummte, war Teal Fowler zur Flickschusterei gezwungen, was angesichts des kleinen Kaders nicht die leichteste Übung ist.



Zweimal lagen die Pinguine vorn, zweimal glichen die Gäste nach kurzer Zeit aus. Und selbst einmal in Führung gelegen, gaben die Mannen aus der Noris diese nicht mehr ab. Dass bei Gegentor Nummer drei der wieder einmal indisponierte Pinguin-Verteidiger Mike Pudlick den entscheidenden Fehlpass gab, dass beim Zustandkommen des Endstands Pudlicks Nationalmannschaftskollege in spe, Andy Hedlund, mit einem Linesman zusammenprallte, was soll´s? Die Nürnberger bedankten sich artig und verließen die Eisfläche als Sieger, begleitet von einem ohrenbetäubenden Pfeifkonzert der wieder einmal dünnen Kulisse.



Fazit: Es darf wieder nach unten Richtung Strich geschaut werden. Und dazu braucht man angesichts der bangemachenden Nähe kein Fernglas.



Tore:
1:0 (22;02) Guillet (Herperger, Pavlikovsky), 1:1 (22;36) Martinec (Swanson, Acker), 2:1 (28;06) Drury (Blank, Kunce), 2:2 (33;45) Methot (Laflamme, Franz), 2:3 (49;24) Acker (Martinec, Swanson), 2:4 (58;16) Döme (Martinec, Leeb)

Zuschauer: 3.489. - Schiedsrichter: Breiter (Freiburg). - Strafminuten: Krefeld 14 + je 10 Hedlund und Seliwanow, Nürnberg 12