Erster Straubinger Heimtest

Straubing: Trew bleibt ein TigerStraubing: Trew bleibt ein Tiger
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Vor 3018 Zuschauern fand das erste heimische Vorbereitungsspiel der Straubing Tigers statt und endete leistungsgerecht mit 3:3 (0:1; 2:2; 1:0) gegen die Vienna Capitals.

Auf Straubinger Seiten fehlten Röthke (Sehnenanriss im Halsbereich) und Hahn (Leistenprobleme).

Den Niederbayern merkte man, vor allem Anfangs, deutlich an, dass sie noch nicht eingespielt sind. Auch die Abstimmung zwischen Abwehr und Sturm klappt noch nicht. Wenn zeitweise vier Spieler, ohne Not, hinter der eigenen Torlinie auf einen Stürmer gehen wird das recht deutlich. Auch die Laufwege sind noch nicht in Fleisch und Blut über gegangen. Dies traf aber auf beide Teams zu, sodass die Pässe immer wieder im Mitteldrittel abgefangen werden konnte.

Aufgrund der Ausfälle musste Straubings Trainer Rumrich ohnehin umstellen. Eine Lücke im Sturm füllte Canzanello. Im Laufe des Spieles wurden aber auch andere Reihenzusammenstellungen geprüft.

Im Powerplay und Penaltykilling, das Straubing diese Saison unbedingt verbessern will, klappte es für die frühe Saisonzeit eigentlich schon recht gut. Die Powerplayformation wurde meist recht flott gefunden. Das Penaltykilling war solide. So konnte eine 3-5 Unterzahl schadlos überstanden werden, aber auch bei zwei 5-3 Überzahlen wollte kein Tor gelingen. Auffällig hierbei war das Straubing sehr defensiv im Rechteck verteidigte, die Wiener dies deutlich offensiver in der Diamantform taten.

Fünf Sekunden vor Schluss gab es dann den ersten Fight der Saison. Nach einem „Facewash“ von Fortier an Mapeltoft ging es Rund. Da die Linesman etwas langsam reagierten, ließen sie laufen bis Mapeltoft sein Trikot, und damit das Duell, verlor.

Kurios: Im Schlussdrittel waren, bei Unterzahl, kurzzeitig drei von vier Straubingern ohne Schläger.

Insgesamt merkte man beiden Team aber an, dass sie noch in der Vorbereitung sind.

Beste Spieler auf dem Eis waren die drei eingesetzten Torleute. Straubing Pätzold und Guryca, der den Schussabschnitt spielen durfte, sowie Wiens Schlussmann Penker.



Schiedsrichter Sicorschi leitete die Partie mit seinen Assistenten Holzer und Hauber ruhig, unauffällig und mit klarer Linie. Er machte nur einen kleinen Fehler und stellte im ersten Drittel anstelle von Straubings Osterloh statt dessen Schönberger vom Eis.



Tore:

04. Min. (0:1) Fortier (5-4)

29. Min. (0:2) Rotter

29. Min. (1:2) Schönberger

32. Min. (1:3) Larose

32. Min. (2:3) Trew (5-4)

47. Min. (3:3) Goren


Strafen: Straubing 26 + 10 Mapeltoft - Wien 28 + 10 Gratton + 10 Fortier


Bericht: Armin Holl-Wagner