Erster Saisonsieg für den EHC Red Bull MünchenMünchen - Straubing 3:1

Jubel im „WiesJubel im „Wies'n-Trikot“. Uli Maurer (Mitte) kassierte allerdings kurz vor der zweiten Pause eine Spieldauerstrafe. (Foto: Armin Rohnen - www.stock4press.de)
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Der EHC Red Bull München konnte aus den ersten fünf Spielen nur einen mageren Punkt holen und damit stieg der Druck, endlich einen Sieg einzufahren, immens an. Sowohl die Ausbeute aus den vergangenen Spielen, wie auch das parallel stattfindende Oktoberfest machten sich auch in der geringen Zuschauerzahl bemerkbar.

Um das Feeling auch in die Eishalle zu bringen, läuft das Team während des Oktoberfests stilecht im „Wies'n-Trikot“ auf. Neben speziellen Trikots waren die Hosen im Lederhosen-Look und die Stutzen mit „Wadlwärmern“ bedruckt.

Von Beginn an entwickelte sich ein kampfbetontes Spiel, bei dem beide Teams um jeden Zentimeter Eis kämpften. Für München galt es, anders als in den bisherigen Partien, nicht in Rückstand zu geraten. Man hatte Angst davor, diesen erneut nicht drehen zu können. Das erste Drittel endete torlos. Beide Teams hatten gute Chancen, aber es fehlte der letzte Zug zum Tor.

Begleitet vom bayerischen Defiliermarsch betrat das Münchner Team das Eis zum zweiten Drittel. In der 35. Minute war es dann soweit, als Martin Buchwieser zum ersehnten 1:0 traf. Man wollte diese Führung halten, aber Straubing konnte nur zwei Minuten später ausgleichen. In der 39. Spielminute kassierte Münchens Uli Maurer eine fünf Minuten und eine Spieldauerstrafe wegen Stockschlags und zusätzlich zwei Minuten wegen Bandenchecks.

Die siebenminütige Überzahl reichte weit ins letzte Drittel hinein. „Dieses Powerplay war entscheidend“, so Tigers-Coach Dan Ratushny. Straubing konnte diese Situation nicht für sich nutzen und wurden obendrauf am Ende noch mit einem Unterzahltor der Münchner bestraft. Auf Seiten der Straubinger war der Wille erkennbar, das Ruder noch einmal herumzureißen, und sie agierten zunehmend offensiver, scheiterten jedoch an Münchens Schlussmann. Knapp sechs Minuten vor dem Ende verwertete Mike Kompon einen Konter zum entscheidenden 3:1.

In den letzten drei Spielminuten holte Straubing seinen Goalie vom Eis, um mit einem zusätzlichen Feldspieler auf den Anschlusstreffer zu drängen, doch sie scheiterten. „Dies war ein Charaktersieg für München“, so Ratushny weiter.

„Ich bin froh für die Moral der Mannschaft, dass es endlich mit einem Sieg geklappt hat“, so Münchens Trainer Pat Cortina.

Weil Hannover verloren hat, klettert der EHC Red Bull München auf den 13. Rang. Straubing hingegen rutscht auf den achten Platz ab. Am Freitag steht für die Münchner bereits das nächste Heimspiel an. Gegen Krefeld möchte Cortina den gleichen Kampfgeist sehen.


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