Erster gegen Letzter - Das 198. DerbyDEL-Spieltagscheck

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Düsseldorfer EG - Kölner Haie

Es ist das 198. Eishockey-Derby zwischen der Düsseldorfer EG und den Kölner Haien, aber eine Ausgangssituation wie am morgigen Freitag (19.30 Uhr, Rather Dome) gab es noch nie. Die DEG empfängt den Spitzenreiter aus der Domstadt als Tabellenletzter. David gegen Goliath also, doch DEG-Trainer Christian Brittig ist nicht bange. „Ich bin optimistisch, dass wir bis zum Schluss ein offenes Spiel sehen werden.“

Trainer Christian Brittig kritisiert die gestiegene Erwartungshaltung

Die Zuversicht des 46-Jährigen basiert auf dem körperlichen Zustand seines Teams. Montag und Dienstag hatten die Spieler frei, um Kraft zu tanken. Die vielen verletzungsbedingten Ausfälle und dazu auch noch ein Magen-Darm-Virus hatten besonders in der vergangenen Woche bei den Niederlagen in Hamburg (1:4), Ingolstadt (0:5) und gegen Krefeld (1:4) deutlich ihre Spuren hinterlassen. „Wir sind sicherlich der Klub, der Ausfälle am wenigsten verkraften kann. Wenn Frische und Kraft fehlen, dann leidet das Überzahlspiel und es gehen wichtige Zweikämpfe verloren. Daher hoffe ich, dass wir uns durch die Trainingspause nun gegen Köln wieder körperlich besser wehren können“, sagte Brittig.

Dennoch warnt der Landshuter vor überzogenen Erwartungen und kritisiert in dieser Hinsicht auch die Fans. „Wir haben mit unseren starken Leistungen gegen Hamburg, Berlin und Straubing offensichtlich Begehrlichkeiten geweckt, aber jeder muss realistisch bleiben. Es ist doch verheerend, wenn von uns gegen Köln ein Sieg erwartet wird“, sagte Brittig und ergänzte: „Zu Beginn der Saison wurde jeder Check lautstark bejubelt. Wir hatten auch gegen Krefeld 65 Checks, aber die werden jetzt nicht mehr wahrgenommen. Stattdessen taucht plötzlich Kritik auf, wenn Juniorenspieler wie Strodel oder Preibisch eine Chance vergeben.“

Brittig und auch Manager Walter Köberle wirkten ein wenig enttäuscht über die Stimmung gegen Krefeld, die in der Tat sehr zu wünschen übrig ließ. „Viele Fans springen nur an, wenn wir in Vorleistung treten, aber sie müssen unser siebter Mann sein. Wir brauchen die Anhänger doch auch mal, um einen Schub und Rückenwind zu bekommen“, sagte Köberle und fügte hinzu: „Sie dürfen sich nicht von den Gästefans überstimmen lassen.“

Quote: 2,60 - 4,50 - 1,85

Iserlohn Roosters – EHC Red Bull München

Was können die Roosters gegen die Münchner reissen? Momentan scheint im Sauerland wieder etwas Unruhe eingekehrt zu sein. Nach der Matchstrafe und der daraus resultierenden Sperre für Roosters-Goalie Sebastien Caron reagierten die Iserlohner nun mit der Verpflichtung von Shawn Hunwick, einer Torhüter, der bisher fast ausschließlich nur in den unteren Ligen Nordamerikas aktiv war. Entsprechend reagierte nun der eigentliche Back-up Tim Siekmann und bat um Vertragsauflösung. Sportlich gesehen sind die Roosters noch immer unter ihren Ansprüchen – auch wenn es zwischenzeitlich Highlights gab, wie jüngst der Heimsieg gegen Meister Berlin. München dagegen ist seit der Verpflichtung ihrer NHL-Stars sichtlich aufgeblüht. Jüngst die Erfolge gegen Nürnberg und in Mannheim sind weitere Indizien dafür.

Quote: 2,20 – 4,50 – 2,35

Hannover Scorpions – Krefeld Pinguine

Können die Scorpions die fulminante Siegesserie der Krefeld Pinguine stoppen? Acht Siege in Folge konnten die Cracks vom Niederrhein für sich verbuchen. Darunter auch der 6:3-Heimsieg vor genau einer Woche gegen Hannover. Die Gastgeber können immerhin behaupten, dass sie die letzten fünf Heimspiele gewonnen haben. Also welche Serie endet?

Quote: 2,25 – 4,50 – 2,30

Weitere Partie:

Augsburger Panther - Grizzly Adams Wolfsburg 

Quote: 1,95 - 4,50 - 2,70

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