Erster Dreier des KEC vor heimischem PublikumKölner Haie besiegen die Adler Mannheim

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Der Deutsche Meister Adler Mannheim gastierte am siebten Spieltag der DEL bei den Kölner Haien. Mit 5:2 (0:1, 3:0, 2:1) gewannen die Hausherren am Ende deutlich. Ein turbulentes und qualitativ hochkarätiges Spiel mit viel Spannung und großen Emotionen.

Der Vorsatz der Kölner nach dem letzten Null-Punkte-Wochenende war deutlich: Tore schießen und gewinnen! Damit gingen die Haie in die Partie. Doch zunächst waren es die Adler, die nach zweifacher Unterzahl vermehrt Druck auf das Kölner Tor machten. Dies zahlte sich aus. In der zehnten Spielminute fälschte Jamie Tardif einen gefährlichen Schuss von Glen Metropolit ab und erzielte die vorzeitige 1:0-Führung für die Gäste. Im zweiten Spieldrittel zeigte sich schließlich die Qualität in der Kölner Mannschaft. In Unterzahl erkämpfte sich Johannes Salmonsson an der Mittellinie den Puck, lief im Alleingang auf Dennis Endras zu und platzierte gekonnt die Scheibe im rechten oberen Eck. In der 26. Minute gab es dann die ersten eindeutigen Meinungsverschiedenheiten. Nickolas Latta und Daniel Richmond ließen die Fäuste für sich sprechen. Die Partie wurde von da an hitziger. Beide Teams gingen hart in die Zweikämpfe und spielten sich schöne Torchancen heraus. Per Aslund lupfte, nach traumhaften Passspiel von Routinier Mirko Lüdemann und Ryan Jones, die Scheibe gekonnt ins Mannheimer Tor. Fünf Minuten später nutzen erneut die Kölner ihre Chance. Shawn Lalonde zog eiskalt zum 3:1 ab (37.). Doch die Adler gaben sich nicht geschlagen, immer wieder erkämpften sie sich die Scheibe und brachten diese in Richtung Kölner Tor. Wiederholt war es Gustaf Wesslau der jedweden Torschuss entschärfte. Erst in der 56. Minute gelang es stark drängenden Mannheimern, in Unterzahl durch Jochen Hecht auf 3:2 zu verkürzen. Knappe anderthalb Minuten später stocherte Patrick Hager mit Ablauf der Strafzeit den Puck zum 4:2 ins Tor (58.). Darauf setzten die Adler alles nach vorne, Dennis Endras ging zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Alexander Weiß schoss in der 60. das Empty-Net-Goal zum 5:2.

„Wir sind gut ins Spiel gestartet und gingen in Führung. Durch einige Strafen konnten wir diese nicht halten. Nichts desto trotz haben wir Einsatz und Kampfbereitschaft gezeigt“, so Adler-Trainer Greg Ireland nach dem Spiel. Haie Trainer Niklas Sundblad ist sichtlich zufrieden: „Wir haben unsere Chancen genutzt und gutes Forechecking gezeigt. Dies war ein großer Faktor heute Abend. Es war eine starke Mannschaftsleistung.“

Auch Stürmer Nickolas Latta betont den Zusammenhalt der Mannschaft: „Es war ein emotionsgeladenes Spiel, nach einigen Nickeligkeiten und Rangeleien folgte dann  die handfeste Auseinandersetzung. Das ist eben Eishockey! Danach zeigten wir als Team Zusammenhalt und waren aufgepusht. So erspielten wir uns dann auch den verdienten Sieg.“

Ryan Jones bringt es auf den Punkt: „Das ist Eishockey! Kämpfe gehören dazu, meistens tragen diese sogar zu einem guten Spielfluss bei. Nach den zwei Niederlagen waren der Sieg und die Punkte wichtig für unser Selbstvertrauen. Wie wir heute gespielt haben, ist die Art von Hockey, mit der wir Spiele gewinnen.“

Tore: 0:1 (9:05) Jamie Tardif (Glen Metropolit, Steven Wagner), 1:1 (21:56) Johannes Salmonsson  (4-5), 2:1 (31:16) (Ryan Jones, Mirko Lüdemann), 3:1 (36:42) Shawn Lalonde (Philip Gogulla, Ryan Jones), 3:2 (55:50) Jochen Hecht (Ronny Arendt, Steven Wagner/4-5), 4:2 (57:05) Patrick Hager (Philip Gogulla), 5:2 (59:25) Alexander Weiß (Ryan Jones, Philip Gogulla/ENG). Strafen: Köln 12 + 10 (Nickolas Latta), Mannheim 22 + 10 (Daniel Richmond). Zuschauer: 10.069.

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DEL Hauptrunde Gruppe

Mittwoch 17.03.2021
Kölner Haie Köln
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Grizzlys Wolfsburg Wolfsburg
Montag 01.03.2021
Adler Mannheim Mannheim
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Nürnberg Ice Tigers Nürnberg
Eisbären Berlin Berlin
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Grizzlys Wolfsburg Wolfsburg
Dienstag 02.03.2021
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EHC Red Bull München München
Kölner Haie Köln
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Iserlohn Roosters Iserlohn
Mittwoch 03.03.2021
Nürnberg Ice Tigers Nürnberg
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Schwenninger Wild Wings Schwenningen
Straubing Tigers Straubing
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Augsburger Panther Augsburg
Donnerstag 04.03.2021
Fischtown Pinguins Bremerhaven
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Eisbären Berlin Berlin
Grizzlys Wolfsburg Wolfsburg
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Krefeld Pinguine Krefeld
Freitag 05.03.2021
EHC Red Bull München München
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Nürnberg Ice Tigers Nürnberg
Augsburger Panther Augsburg
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ERC Ingolstadt Ingolstadt