Erster Auswärtssieg für die Frankfurt Lions - 5:0 in Mannheim

Markus Jocher bleibt ein "Löwe"Markus Jocher bleibt ein "Löwe"
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In der letzten Saison hatten die Frankfurt Lions zu Beginn der Saison mit 5:0 in Mannheim gewonnen. Ein solches Ergebnis hielten selbst die größten Optimisten auf Lions Seite diesmal für unmöglich. Hatten die Lions bisher noch kein einziges Auswärtsspiel gewonnen, riss diese Negativserie ausgerechnet in Mannheim. Am Ende eines aus Lions Sicht fast perfektem Spiel lautete das Endergebnis wieder 5:0. Lions Torwart Ian Gordon feierte dabei seinen ersten Shout-out der laufenden Saison.



Die „Kopfwäsche“ in Richtung allen Spielern unter der Woche von Trainer Rich Chernomaz und Manager Lance Nethery schien von Beginn an Wirkung innerhalb der Mannschaft hinterlassen zu haben. Kompakt und vor allem diszipliniert agierten die Lions, standen sehr gut in der Defensive und rissen immer wieder mit schnellen Kontern Löcher in die Abwehr der Adler Mannheim. Bereits in der vierten Minute war Michael Hackert allen enteilt, scheiterte aber an Mannheims Torwart Cristobal Huet. Huet war ebenfalls zur Stelle, als Sean Pronger aus halb linker Position wenig später zum Schuss kam.



Den verdienten Führungstreffer markierten die Lions nach neun Minuten. In ihrem ersten Überzahlspiel bediente DEL-Topscorer Pat Lebeau Peter Ratchuk, der per Direktschuss Huet überwinden konnte. Knapp eine Minute später war Mannheim erneut zu weit aufgerückt, und Kapitän Jason Young konnte alleine auf den Adler Schlussmann zulaufen, der aber zunächst das 2:0 verhindern konnte. Die beste und gleichzeitig einzige Torchance besaß der Gastgeber nach elf Minuten. Christoph Ullmann schoss aus zentraler Position, Ian Gordon im Tor der Frankfurt Lions wehrte den Puck gerade noch über das eigene Tor.



Selbst in Überzahl brachte Mannheim kaum einen konstruktiven Angriff zu Stande. Die Lions Defensive hatte wenig Mühe sich immer wieder zu befreien. Als die Lions gerade eine Unterzahlsituation überstanden hatte, konterten Strakhov und Young gegen einen Mannheimer Verteidiger und Jason Young erzielte seinen ersten Saisontreffer. Eine Erlösung für den Kapitän der Lions. Mit dieser überraschenden aber verdienten Führung ging es ins Mitteldrittel, indem Mannheim gleich in Überzahl ran durfte. Kein Schuss und keine Chance ließen die 7.600 Zuschauer im Friedrichspark langsam ungeduldig werden. Aus der Ungeduld wurde in der 28.Minuten Verärgerung über das eigene Team. Wieder ein Konter, diesmal Joe Murphy, und es stand 3:0 für die Lions.



Die Lions hatten in der Folge kein Problem den Vorsprung zu verwalten. Zu emotionslos und vor allem ohne Leidenschaft schlichen die Kurpfälzer übers Eis. Bezeichnend das vierte Tor der Lions. Völlig frei und unbedrängt verlor Adler Verteidiger Marco Schütz den Puck an Michael Hackert, der zum zweiten Mal an diesem Abend penaltyähnlich auf Huet laufen konnte. Diesmal traf der Nationalstürmer der Lions, der unter der Woche per Telefon die Einladung von Trainer Greg Poss erhielt. Das Spiel war damit entschieden und so gestaltete sich das Schlussdrittel Körper- und Kontaktlos. So blieb der Treffer von Christian Kohmann zum 5:0 Endstand einer der wenigen Höhepunkte in den letzten 20 Minuten. (Frank Meinhardt aus Mannheim)

Tore:

0:1 (08:30) Ratchuk (Lebeau, Murphy) 5-4 PP

0:2 (15:26) Young (Strakhov, Pronger)

0:3 (27:41) Murphy (Robidas, Pronger)

0:4 (37:49) Hackert (Lebeau)

0:5 (45:12) Kohmann (Strakhov, Murphy)

Strafzeiten: Mannheim: 22 Minuten + 10 Minuten Disziplinarstrafe für Steve Kelly - Lions: 18 Minuten

Zuschauer: 7.600

Schiedsrichter: Thomas Schurr


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