Erste drei Punkte für die Adler Mannheimer 4:1-Erfolg gegen Düsseldorf

Mannheim im Vorwärtsgang gegen Düsseldorf. (Foto: Imago)Mannheim im Vorwärtsgang gegen Düsseldorf. (Foto: Imago)
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Manchmal braucht man solche Gegner, genannt Aufbaugegner, in diesem Fall die Düsseldorfer EG. Die gute Leistung der Trainingswoche aufs Eis bringen war die Devise – und das klappte.

Nach zwei, drei Minuten Eingewöhnungszeit im Auftaktdrittel auf beiden Seiten war offensiv nur noch die Adler-Mannschaft zu sehen. Düsseldorf demzufolge meist im eigenen Drittel beschäftigt, konnte sich beim von seinen Vorderleuten oft im Stich gelassenem Torhüter Mathias Niederberger bedanken, dass die Adler im ersten Abschnitt nur drei Tore erzielen konnten. „Volldampfrecke“ David Wolf (8.) im Powerplay, Andrew Joudrey (10.) und Chad Kolarik (17.) bei fünf gegen fünf stellten die Zeichen auf Sieg. Wirklich einziges Erfolgserlebnis für Düsseldorf in diesem Spiel war der Treffer zum 1:3 durch Alexej Dmitriev in doppelter Überzahl zwei Minuten vor Ende des Auftaktdrittels.

In den Dritteln zwei und drei „verwalteten“ die Adler ihren Vorsprung und zwar meist im Drittel des Gegners, eine äußerst sinnvolle Methode, einen Vorsprung über die Zeit zu bringen. Düsseldorf fand zu keiner Zeit Mittel und Wege, die Adler in Verlegenheit zu bringen (46:14 Schüsse). Selbst kurz vor Ende des Spiels, die Adler hatten inzwischen auf 4:1 erhöht (42., David Wolf im Powerplay) und die Konzentration bezüglich Abschirmung nach hinten ließ etwas nach, vermochten die Düsseldorfer es nicht, einen Unterzahl-Break und einen Penalty (57., 59.) im Adler-Tor unterzubringen, gegen einen Torhüter wie Dennis Endras bedarf es dazu etwas mehr Esprit, wenn man sich die Ausführung so anschaute.

Aaron Johnson, gestern Abend mit einem drei Punkte Spiel, gutem Auge für den Mitspieler und noch besserem Stellungsspiel und David Wolf mit zwei Powerplay-Treffern sind aus einer geschlossenen und guten Mannschaftsleistung hervorzuheben, die ersten drei Punkte auf der Habenseite haben sich die Adler redlich verdient.

Tore: 1:0 (7:34) David Wolf (Aaron Johnson, Brent Raedeke), 2:0 (9:08) Andrew Joudrey (Ronny Arendt, Danny Richmond), 3:0 (16:13) Chad Kolarik (Christoph Ullmann, Aaron Johnson), 3:1 (17:43) Alexej Dmitriev (Daniel Weiß, Rob Collins), 4:1 (41:01) David Wolf (Brent Raedeke, Aaron Johnson). Strafen: Mannheim 6, Düsseldorf 14. Zuschauer: 9831.

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