Erneutes Sechs-Punkte-Wochenende für die Grizzlys - 5:4 gegen Augsburg

Grizzlies stärker als EisbärenGrizzlies stärker als Eisbären
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Die Grizzly Adams Wolfsburg haben ihr zweites Sechs-Punkte-Wochenende in der Deutschen Eishockey Liga perfekt gemacht. Nach dem sensationellen Sieg in Berlin gewann der EHC am Sonntagabend auch gegen Augsburg, schlug die zuletzt viermal am Stück siegreichen Panther mit 5:4 (0:3/2:0/3:1). Die Tore für den erneut überzeugenden Aufsteiger schossen zweimal Ivan Ciernik, zweimal Jan Zurek und Todd Simon.



Nach dem ersten Abschnitt hätten allerdings wohl nur die wenigsten noch auf einen Sieg der Grizzlys getippt. Klar mit 0:3 lag der ersatz- und grippegeschwächte EHC nach Toren von Moeser (5.), Carter (12.) und Methot (13.) hinten, fand bis dahin überhaupt nicht ins Spiel.



Dies änderte sich mit Beginn des Mitteldrittels völlig. Wie verwandelt kam das Skoda-Team aus der Pause, kämpfte um jeden Zentimeter Eis und hatte durch Peter Smrek (22.), Jan Zurek (24.) und Lars Brüggemann (25.) gute Gelegenheiten zum Anschlusstor. Doch Augsburgs starker Keeper Labbe hielt seinen Kasten sauber. Machtlos war er allerdings beim 1:3 durch Ivan Ciernik (26.), der nach langem Pass von Dale Clarke auf David Musial und dessen cleverem Zuspiel sicher vollstreckte. Drei Minuten später hämmerte Todd Simon den Puck mit voller Wucht zum 2:3 unter die Latte (29.). Schiedsrichter Schütz bemühte zwar den Videobeweis, doch der Puck hatte tatsächlich die Linie überschritten. Zurek mit einem Pfostenschuss und Clarke mit einem klasse Solo hätten schon vor der Pause den Ausgleich erzielen müssen. Auf der anderen Seite klärte Marc Seliger bravourös gegen den von der Strafbank kommenden Rau und auch den Nachschuss vom völlig freistehenden Arendt. Mit 2:3 ging es in die zweite Pause.

Ein dramatisches Spiel bekamen die 2.081 Zuschauer im Schlussabschnitt zu sehen. Zunächst hatte Sebastian Osterloh den Ausgleich auf dem Schläger, er verzog aber knapp. Im Gegenzug trafen die Panther nur den Pfosten und Andrej Kaufmann klärte auf der Linie. Dann endlich fiel doch das 3:3, Ciernik mit seinem zweiten Treffer des Abends stocherte den Puck über die Linie (46.). Ganze 28 Sekunden später allerdings die kalte Dusche für den Aufsteiger. Rekis schob die Scheibe zur abermaligen AEV-Führung durch die Schoner von Seliger (47.). Die Stadionuhr war keine Minute weitergelaufen, da tat es Zurek dem Panther-Verteidiger gleich und schob dem verdutzten Labbe die Scheibe zum vielumjubelten Ausgleich ebenfalls durch die Schoner (48.). Völlig aus dem Häuschen waren die Zuschauer sechs Minuten vor dem Ende, als erneut Zurek traf, der den Puck in Überzahl aus der Luft zum 5:4 in die Maschen setzte (54.). Augsburg nahm kurz vor dem Ende noch seinen Keeper vom Eis, doch die Grizzlys ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen und wurden zurecht mit stehenden Ovationen von den Fans verabschiedet.


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