Erneuter Penalty Krimi mit Münchner Beteiligung

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Die Panther mit zwei wichtigen und hart erkämpften Auswärtssiegen im Rücken, München nach der Heimniederlage gegen Hannover unter Zugzwang. So agierten beide Mannschaften mit offenem Visier auf dem Eis. Ingolstadt versuchte mit spielerischen Mitteln zum Erfolg zu kommen, in entscheidenden Momenten fehlte jedoch die letzte Konsequenz und auch Kraft. Was den Gästen in Sachen Kreativität oder Cleverness fehlte, machten sie durch Kampf und Einsatz wieder wett. Erkämpfte sich der EHC das 0:1 in Überzahl durch viel Druck auf den Kasten von Ian Gordon, so genial und mit viel Übersicht gespielt der Ausgleich für die Panther. Joe Motzko mit dem Querpass von Bande zu Bande und Michael Waginger hatte alle Zeit der Welt, sich die Ecke auszusuchen.

Das zweite Drittel ging deutlich an die Hausherren, München nun selten im Angriffsdrittel. Diese optische Überlegenheit konnte allerdings nur in einen Treffer umgemünzt werden, Thomas Greilinger wird erneut mit einem guten Pass von Motzko bedient und erzielt die verdiente Führung (26.).
Aber der EHC kämpfte sich zurück ins Spiel. Ingolstadt mit den schöneren Chancen, gerade Christop Gawlik konnte einem mit seinem Schusspech schon fast Leid tun. Den Treffer zum 2:2 erzielten aber die Landeshauptstädter, David Wrigley war im zweiten Versuch erfolgreich (47.). Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit setzte sich Eric Schneider vorm Ingolstädter Tor fest, seinen Schuss konnte Gordon gerade noch ablenken und unbehelligt trudelte der Puck parallel zur Torlinie aus der Gefahrenzone. Auch in der Verlängerung wurde kein Treffer erzielt, die Gäste  aus München noch mit den besseren Möglichkeiten. Ejdepalm und Kompon scheiterten an Ian Gordon.

So ging es mit Penalties in die Entscheidung dieses Spieles, beide Torhüter zeigten hier mehrmals und unter frenetischem Jubel des eigenen Anhanges ihr Können. Besonders Sebastian Elwing  musste alles geben und hatte auch Glück, als er den Versuch von Joe Motzko an den Pfosten lenkte. Gegen Kyle Helms war Gordon jedoch machtlos und der verwandelte eiskalt. Mehr Dramatik brauchte dieses Derby auch nicht, trotz zweier vielleicht verlorener Punkte kann der ERC erhobenen Hauptes die vergangene Eishockeywoche Revue passieren lassen und kommenden Aufgaben entgegen sehen.  (DM)

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