Erneute Misstöne durch Pierre Pagé„Ein trauriger Tag“

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Nach der Pleite beim Tabellenschlusslicht jedenfalls sorgte Münchens Trainer Pierre Pagé am vergangenen Dienstag fast schon für einen Eklat, zeigte sich zumindest aber als ziemlich schlechter Verlierer. „Düsseldorfs Torwart Bobby Goepfert hat den Unterschied ausgemacht. Dafür Gratulation. Ansonsten allerdings war dies ein ganz trauriger Tag für das deutsche Eishockey“, sagte Pagé.

Dann begann der 65-Jährige sich darüber zu echauffieren, dass die DEG (ohne die verletzten Stefan Ridderwall, Corey Mapes, Coling Long und Andreas Martinsen sowie den gesperrten Kapitän Daniel Kreutzer) ihr Heil in der Defensive suchte und sein Team darüber hinaus massiv von den Schiedsrichtern benachteiligt worden sei. Diese beiden Dingen seien mit Gründe, warum das deutsche Eishockey keine Klasse besitze und das Nationalteam folglich auch die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2014 in Sotschi verpasst hat. „Man möge sich da mal ein Beispiel an der Schweiz nehmen“, beendete Pagé seinen Monolog.

Der war zwar nicht ganz so lange wie nach dem 0:4 gegen die DEG im Oktober, als er schon einmal „vergessen“ hatte, dem Gegner zum Sieg zu gratulieren. Damals philosophierte der Kanadier rund 20 Minuten lang über die Fehler seiner Spieler, die ausschließlich die Niederlage verursacht hätten. Am Dienstag hinterließ er im Medienraum nun erneut viele Fragezeichen, zumal der von ihm genannte Aufschwung des Schweizer Eishockeys just mit dem Nachwuchsförderprogramm begann, welches er der DEG kurz zuvor erst als trauriges Eishockey anlastete. In Düsseldorfs Trainer Christian Brittig brodelte es sichtlich, doch um eine Eskalation zu vermeiden, biss er sich auf die Zunge. 

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