Erneute Heimpleite - Huskies unterliegen Krefeld

Schafft es Manuel Klinge?Schafft es Manuel Klinge?
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In einer mäßig geführten Partie beider Manschaften verließen die Gäste aus Krefeld letztendlich das Eis als glücklicher Sieger. Nachdem zwei Drittel nicht viel von den Kassel Huskies zu sehen war, bestimmten sie im Schlussdrittel das Spiel, aber die Wende gelang ihnen nicht mehr. Den Krefeld Pinguinen reichte die Ausnutzung ihrer wenigen Torchancen um zum 4:2 Auswärtserfolg zu kommen.

Beide Mannschaften standen unter Druck und gingen in dieses Spiel mit dem gleichen Ziel: auf jeden Fall gewinnen. Die Krefelder, um nach der Trainerentlassung zu zeigen, dass sie mehr können als bisher gezeigt und die Kasseler, um sich nach der vom Ergebnis her doch deutlichen Niederlage gegen Köln, zu rehabilitieren. Den besseren Start erwischten die Pinguine, doch der Puck blieb nach Selivanov's Schuss auf der Torlinie liegen (1.). Als dann aber Acker und Melanson auf der Strafbank saßen, dauerte es nur 3 Sekunden und diesmal traf Selivanov zum 1:0 für die Gäste (5.). Das Spiel plätscherte ohne echte Torchancen für beide Teams vor sich hin. Nächster Höhepunkt war das 2:0 für die Krefelder, erst überlief Jan Verteidiger Furey an der blauen Linie und dann hatte er keine Mühe, frei vor Münster einzunetzen (9.). Einzig Furey (11.) und Schultz (14.) prüften Nationaltorhüter Müller. Auf der Gegenseite war es nicht anders, nur nutzten die Pinguine ihre Möglichkeiten, wie auch King in der 16. Minute, als er auf 3:0 erhöhte.

Wie im ersten Drittel fiel das erste Tor im zweiten Drittel bei doppelter Überzahl. Diesmal saßen Dyck und Schnitzer draußen, Greig markierte hierbei den 1:3 Anschlusstreffer (25.). Doch die Freude währte nicht lange, denn als Schnitzer grad von der Strafbank kam, schloss er den Konter mit dem 4:1 ab (26.). Dann je eine riesen Möglichkeit durch King (31.) für die Krefelder und durch Greig (34.) für die Gastgeber, sie scheiterten beide an den Torhütern. Dück's Spieldauerdisziplinarstrafe ermöglichte den Huskies ein 5 minütiges Powerplay und damit wiederum den Anschlusstreffer durch Furey zum 2:4 (37.). Leider schafften sie es trotz weiterer guter Chancen nicht, den Rückstand weiter zu verkürzen.

Das die Huskies die Partie noch nicht verloren gaben, zeigten sie im Abschlussdrittel in dem sie sich einige sehr gute Tormöglichkeiten erspielten. Corso (43.), Jones und im Nachschuss Acker (45.), Swanson (46.), Bousquet im Alleingang (47.), S. Retzer sowie Greig (beide 56.), scheiterten an dem in dieser Drangphase der Kasseler stark haltenden Müller. Es spielten nur noch die Kasseler, die letzte Chance der Krefelder war das Tor zum 4:1! Den Huskies fehlte nun auch das Glück um das Spiel zu drehen und somit verloren sie das dritte von fünf Heimspielen.

Kassel Huskies - Krefeld Pinguine 2:4 (0:3, 2:1, 0:0)

Tore:
0:1 (4:39) Selivanov (Guillet - 5:3), 2:0 (8:20) Jan (Gosdeck), 3:0 (15:33) King (Kunce, Ziesche), 1:3 (24:50) Greig (- 5:3), 1:4 (25:49) Schnitzer (Lehoux - 4:5), 2:4 (36:16) Furey (Retzer - 5:4)

Strafzeiten: Kassel 10 + Disziplinarstrafe Melanson - Krefeld 15 + Spieldauerdisziplinarstrafe Dück

Schiedsrichter: 3.575

Zuschauer: Willi Schimm


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