Erneut bittere Heimpleite für die Panther

Lesedauer: ca. 1 Minute

Tatbestand: Mit viel Hoffnung waren Ingolstadts Panther in

die neue Saison gestartet. Ein neuer Trainer, ein neuer Manager und eine

runderneuerte Mannschaft sollten das Team wieder nach oben bringen. Doch

bereits nach drei Spieltagen hat sich diese Aufbruchstimmung in einen

Schockzustand gewandelt. Null Punkte und ganze zwei Torerfolge sind eine mehr

als magere Bilanz. Zumal die Mannschaft in 120 Spielminuten zu Hause kein einziges

Tor erzielen konnte. Dabei waren die Gegner durchaus bezwingbar. Aber sowohl

Krefeld als auch Hannover besaßen neben einer disziplinierten Abwehr einen

ausgezeichneten Torwart (Pinguine: Langkow; Skorpione: Jung). Und das genügte,

um den Panthern jeweils bittere Heimniederlagen beizubringen.

Ursachen: Panther-Coach Laporte gebrauchte nach dem Spiel

gegen Hannover am Dienstagabend die gleichen Worte wie vier Tage zuvor: „Keine

Tore, kein Sieg“. In der Tat: Ingolstadt besaß mehr als genug Chancen zu einem

Torerfolg. So konnte man weder Alleingänge (Nickulas fuhr in Penaltymanier auf

Jung zu und verschoss) noch mehrere Überzahlsituationen zu einem Treffer

nutzen. „Gerade die erfahrenen Stürmer müssen wesentlich mehr bringen.“ Laporte

zeigte sich besonders von seinen renommierten Spielern schwer enttäuscht:

Sarault, Nickulas oder Keith ließen bis jetzt noch nicht erkennen, dass sie

eine Verstärkung für die Panther darstellen.
Dazu kommt das Verletzungspech. Neben den Dauerpatienten

Seidenberg und Milroy hatte sich zuletzt auch Higgins krank gemeldet. Damit

fehlte erneut eine komplette Sturmreihe.
Vehement gewehrt hat sich Ingolstadts Trainer allerdings

gegen die Vermutung, ob manche seiner Mannen möglicherweise ein mentales

Problem hätten: „Das ist reiner Unsinn! Wir besitzen viele NHL-erfahrene

Spieler, die gewohnt sind, mit solchen Situationen fertig zu werden.“

Aussichten: Im Gegensatz zu seinem Coach bringt

Panther-Neuzugang Tobias Draxinger (Foto by City-Press) die derzeitige Krise zumindest indirekt mit

mangelndem Selbstvertrauen in Zusammenhang: „Wir müssen einfach öfter ins Tor

schießen. Dann platzt sicher der Knoten und es läuft wieder besser.“ So einfach

könnte es sein!
Nächste Gelegenheit dazu haben die Panther bereits am

Freitag, wenn sie bei den ebenfalls punktelosen Duisburger Füchsen antreten.

Möglicherweise wird dann auch Neuzugang Duncan Milroy endlich einmal das

Ingolstädter Trikot tragen. „Mit ihm werden wir im Sturm mehr Kreativität

zeigen können,“ hofft Benoit Laporte. Und vielleicht sogar erstmals punkten,

hoffen die leidgeprüften Panther-Fans.

Tor: 0:1  (54:24)  Dzieduszycki (Kathan, Goc)

Strafen:   Ingolstadt

10    Hannover 20

Schiedsrichter:  Roland Aumüller

Zuschauer: 2632


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