Erleichterung bei den Adlern

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Ein strahlender Scott King mit seinen

beiden Kindern auf dem Arm, ein entspannt wirkender Adler-Goalie

Lukas Lang, der ab dem zweiten Drittel für den unter Sehstörungen

leidenden Freddy Brathwaite den Kasten hütete, ein erleichtert

wirkender Adler-Manager Marcus Kuhl und ein zufriedener Headcoach

Doug Mason.

Was doch ein Sieg so alles bewirken kann und den 4:3

(2:1, 1:2, 1:0)-Sieg hatten sich die Adler nach einem spannenden

Spiel gegen die Hamburg Freezers redlich verdient. „Wir haben heute

mit viel Leidenschaft gearbeitet und ein großes Lob an unsere Fans,

die uns von der ersten bis zur letzten Minute unterstützt haben“,

war Doug Mason (Foto by City-Press) die Erleichterung über den zweiten Saisonsieg

durchaus anzumerken. „Das ist eine große Erleichterung für alle,

die Mannschaft, die Fans und den gesamten Verein“, wusste der

54-jährige, dass dieser Sieg mehr als nur drei Punkte wert war. „So

wie wir heute gespielt haben, das ist es was wir von den Jungs

erwarten. Wir haben nicht ängstlich reagiert sondern auf die Chance

zum Sieg gewartet und sie auch genutzt. Die Freezers haben heute gut

gespielt, aber wir waren letztendlich die bessere Mannschaft und die

Leidenschaft, die die Mannschaft gezeigt hat war ein deutliches

Zeichen“, so Mason.

Die Erinnerungen an den verkorksten Saisonstart

in der letzten DEL-Saison mit den Kölner Haien, als der Kanadier

nach sieben Niederlagen aus sieben Saisonspielen, als Trainer in der

Domstadt gehen musste, konnte er dabei nicht völlig beiseite

wischen. „Das ist natürlich kein gutes Gefühl, aber ich hatte

volles Vertrauen in die Mannschaft und war vor dem Spiel heute ganz

ruhig. Die Jungs sind sich dem Druck bewusst der auf ihnen lastet,

wenn sie in Mannheim spielen und ich habe daran geglaubt, dass wir

heute gewinnen“, würden nicht nur Doug Mason sondern auch den

Adler-Fans weitere beherzte Spiele in dieser Art sicherlich gefallen,

denn der Jubel der unter den 11044 Zuschauern nach der Schlusssirene

in der SAP Arena aufbrandete, war nicht zu überhören.

Andreas Martin