Erfolg kann so relativ seinIngolstadt - Hamburg 3:2

Michel Periard jubelt, nachdem er Hamburgs Goalie John Curry zum 1:0 für Ingolstadt überwunden hat. (Foto: Michael Mundt - www.pressepixx.de)Michel Periard jubelt, nachdem er Hamburgs Goalie John Curry zum 1:0 für Ingolstadt überwunden hat. (Foto: Michael Mundt - www.pressepixx.de)
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Während die Gäste von Beginn an ihr Heil im Angriff suchten und dabei immer wieder gefährlich vor Markus Janka auftauchten, wirkte das Spiel der Panther phasenweise zäh und behäbig. Hamburg mit der Last, die kleine Krise nicht ausarten zu lassen und auch auswärts endlich wieder zu treffen. Garrett Festerling hätte diesem Spuk nach zehn gespielten Minuten ein Ende bereiten können, scheiterte aber mit seinem Penalty an Janka. Kurz darauf erste Überzahl Ingolstadt und so frei wie Michel Periard plötzlich vor John Curry stand, so viel Platz hatte er wohl zuletzt als Jugendlicher auf dem Eis.

Bei fünf gegen fünf die Freezers aber mindestens ebenbürtig und mit den häufigeren Chancen. Nicht mit den besseren, aber eben der größeren Häufigkeit. Und eine dieser führte zum Ausgleich durch Brett Engelhardt (23.), dessen Schuss trocken ins rechte Eck einschlug. Endlich wieder ein Torerfolg auswärts, das beflügelte und motivierte. Ab und an auch etwas zu viel, was sich dann in Strafzeiten widerspiegelte. Aus dem Getümmel heraus war es dann wohl auch Derek Hahn, der die Panther erneut in Führung wühlte. Davon unbeeindruckt gab es für die Freezers nur eine Richtung, Serge Aubin mit einer guten Möglichkeit in der 31. Minute. Mitten in dieser Drangphase der Gäste erhöhte Joe Motzko auf 3:1 (36.) und keine halbe Minute später tauchte Luciano Aquino frei vor Curry auf. Da er aber regelwidrig am Torschuss gehindert wurde, gab es den zweiten Penalty an diesem Abend, der ebenso nicht genutzt werden konnte.

Auch im letzten Drittel Hamburg mit den größeren Spielanteilen, Thomas Oppenheimer mit einer Vielzahl von besten Möglichkeiten im Minutentakt. Der Anschlusstreffer durch Thomas Dolak (49.) war nicht gut für das Nervenkostüm der 3457 Zuschauer. Mit einer positiven Serie im Rücken hätten die Hamburger das Ergebnis noch egalisieren können, so bleib es bei dem Versuch dabei. Luciano Aquino hätte mit einem Treffer ins leere Tor das Ergebnis heimfreundlicher gestalten können, zielte aber ebenso wie Thomas Greilinger oder Tim Hambly nicht genau genug. Erst nachdem die Sirene das Match beendet hatte, rutschte der Puck ins verwaiste Gehäuse der Freezers. Die haben nun immerhin wieder auswärts getroffen, auch so etwas kann man als Erfolg bezeichnen. Noch reichte es nicht, um erfolgreicher zu sein. So erfolgreich, um den Weg zum Sieg zu finden. 

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