ERC Ingolstadt holt Louis-Marc Aubry Sturmtank für die Panther

Louis-Marc Aubry (r.) ist heiß. (picture alliance/Beautiful Sports)Louis-Marc Aubry (r.) ist heiß. (picture alliance/Beautiful Sports)
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„Louis-Marc ist ein gestandener DEL-Spieler im besten Eishockeyalter, der sehr körperlich spielt und dahin geht, wo es weh tut. Zudem sind große, kräftige Mittelstürmer immer mehr gefragt“, hebt ERC-Sportdirektor Larry Mitchell die Vorzüge des Hünen hervor.

Wie Mitchell zudem bereits angekündigt hatte, kann ebenso die sofortige Verfügbarkeit ein Auswahlkriterium sein. Auch das spricht für Aubry, da er sich bei seiner Freundin in Berlin aufhielt und ohne Quarantäne oder Reisebeschränkungen bereits heute mit dem Team trainieren konnte.

Der Franko-Kanadier kam 2017 kurz vor dem Ende der Hauptrunde zu den Eisbären und empfahl sich auf Anhieb für eine Vertragsverlängerung. Richtig aufhorchen ließ Aubry beim Berliner Vizemeister-Run, als er mit zehn Toren und neun Vorlagen in 18 Partien zweitbester Scorer der DEL-Playoffs war. Seine bisher stärkste Saison in der deutschen Eliteliga legte der in Trois-Rivières geborene Angreifer 2018/19 hin. Mit 16 Toren und 23 Vorlagen war er Hauptrunden-Topscorer der Eisbären. In der vergangenen Spielzeit kam Aubry verletzungsbedingt auf lediglich 39 Spiele, in denen er 21 Scorerpunkte verbuchen konnte.

„Aufgrund seiner achtwöchigen Verletzungspause hatte er nicht sein bestes Jahr, aber er hat in Berlin gezeigt, dass er auch ein echtes Playoff-Monster sein kann“, so Mitchell.

Seine Karriere startete er zunächst im Jugendteam seiner Heimatstadt und anschließend bei den Montreal Juniors in der Juniorenliga der Provinz Quebec (QMJHL), ehe er 2010 vom NHL-Club Detroit Red Wings in der dritten Runde an 81. Stelle gedraftet wurde. Knapp sechs Jahre war er anschließend Teil der Red Wings Organisation, kam aber ausschließlich beim Farmteam Grand Rapids Griffin in der American Hockey League (AHL) zum Einsatz. Im Unterbau der NHL lief Aubry 342 Mal auf und sammelte 91 Scorerpunkte.

„Die Freude ist riesig, nun endlich wieder auf dem Eis zu sein. Die Spiele gegen Ingolstadt waren immer gut, weil sie in den vergangenen Jahren stets ein tolles Team hatten. Ich kenne zwar noch keinen meiner neuen Teamkollegen, aber das wird sich schnell ändern. Ich bin neben dem Eis eine sehr aufgeschlossene Person und ich glaube, die Mischung in der Mannschaft stimmt“, erzählt Aubry, der für die Panther künftig mit der Rückennummer 11 auflaufen wird. „Ich habe am 11.11. Geburtstag und an dem Tag habe ich auch den Anruf von Larry bekommen. Von daher dachte ich, das passt ganz gut“, meint der 29-Jährige.

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