ERC Ingolstadt feiert Rheinische Siegeswoche3:1-Heimsieg gegen Düsseldorfer EG

Justin Feser erzielte das Siegtor zum 3:2 für den ERC Ingolstadt. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)Justin Feser erzielte das Siegtor zum 3:2 für den ERC Ingolstadt. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)
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Im Tor der Gäste war dieses Mal Henrik Hane für Hendrik Haukeland, Paul Bittner fiel weiterhin aus und Topscorer Philip Gogulla war, nach dem ihm der Wolfsburger Nolan Zajac beim Ligaspiel zwei Tage vorher den Schläger absichtlich in die Kniekehle rammte, glücklicherweise dabei. Der ERC freute sich über die Rückkehr von Charles Bertrand und Enrico Henriquez-Morales, es fehlten weiterhin Ben Marshall, Stefan Matteau und Wayne Simpson. Außerdem bestritt Mirko Höfflin sein 500. DEL-Spiel für die Gastgeber. Im Rheinland ist die fünfte Jahreszeit im Gange und dementsprechend sah man im Gästeblock auch viele Karnevalskostüme.

Die Bayern verzeichneten im ersten Spielabschnitt bessere Werte, hatten vor dem Gegentreffer zwei hochkarätige Chancen durch Jubilar Höfflin und Bertrand, die Hane aber glänzend zu nichte machte. Trotzdem gelang es dem ERC aber nicht, die Rheinländer konsequent und permament aus der eigenen Zone fernzuhalten. Düsseldorf zeigte sich vor dem Tor der Panther und war nach dreizehn Spielminuten zum 0:1erfolgreich durch Tobias Eder, der seinen 18. Saisontreffer erzielte. Vorausgegangen war ein Fehlpaß im Spielaufbau der Gastgeber, eiskalt ausgenutzt vom DEG-Akteur. Zwei weitere Gelegenheiten zum Ausgleich hatten noch Ty Ronning und Daniel Pietta, aber auch sie fanden ihren Meister in Hane. Die Gäste waren kompakt in der Defensiv und versuchten weitere Nadelstiche zu setzen. Zwei Überzahlsituationen für die Gäste blieben ungenutzt. Weder auf der einen noch auf der anderen Seite sollte noch ein weitere Treffer fallen und somit hatte dieses Resultat bis zur ersten Sirene weiterhin Bestand.

Ab Beginn des zweiten Spielabschnittes dominierten die Panther das Geschehen und den Gegner. Irgendwie waren die Landeshauptstädter plötzlich nicht mehr so konzentriert. Die Minussequenzen begannen mit dem Treffer zum 1:1-Ausgleich durch Ty Ronning nach 25:11 gespielten Minuten auf der Uhr. Ingolstadt gelang es jetzt häufiger, den Tabellenvierten in der eigenen Zone in Bedrängnis zu bringen. Daraus resultierte dann nach vier und dreißig Minuten der 2:1-Führungstreffer der Bayern durch Torschütze Till Feser, der mit einem Bauerntrick im Nachsetzen seiner eigenen Chance erfolgreich war und fünf und fünfzig Sekunden später klingelte es wieder im DEG-Gehäuse. Pietta war im Slot und vollstreckte zum entscheidenden 3:1. Das Zwischenergebnis hätte durchaus noch höher ausfallen können, aber Hane parierte unter Anderem stark gegen Frederik Storm und Wojciech Stachowiak. Die Rheinländer kamen in diesen zwanzig absolvierten Minuten nicht mehr zurück. Der ERCI nahm diese verdiente Führung beim zweiten Signalton mit in den Kabinentrakt.

Düsseldorf hatte noch den dritten Spielabschnitt und musste jetzt eine Reaktion zeigen, das eigene System konnte wieder besser umgesetzt werden. Es sollte allerdings kein Erfolgserlebnis mehr geben, die Möglichkeiten waren trotzdem vorhanden. Panthers-Goalie Michael Garteig ließ aber keinen weiteren rot-gelben Treffer mehr zu. Ingolstadt seinerseits war nicht im Verwaltungsmodus und wollte unbedingt das vierte Tor. Hane war aber, bei den drei Gegentoren schuldlos, immer auf dem Posten und vereitelte die weiteren Jubelschreie der Gastgeber. Die Zeit rannte der DEG davon und so kam es, wie es kommen musste: Timout, Hane aus dem Tor und Sechs gegen Fünf. Es waren schließlich noch knapp zwei Minuten zu spielen und zwei Tore sind in diesem Zeitraum durchaus möglich. Der ERC überstand diese Unterzahlsituation schadlos, obwohl Alexander Blank in einer Situation, fast im Strafraum, den Puck an der Linie entlang vorbei schoss. Somit war klar, dass es dieses Mal ohne Punkte auf die Rückreise in die Heimat ging.

Es war das Topspiel des Spieltages vor 3.721 Fans, darunter circa 100 Gäste-Supporter und Supporterinnen. Zweiter gegen Vierter, diese Tabellenplätze sollten auch noch nach diesem Match Bestand haben. Die Gastgeber haben nach dem Sieg gegen die Kölner Haie auch den zweiten Westvertreter geschlagen und somit die Feierlichkeiten der Karnevalshochburgen etwas getrübt. 

Für die Rheinländer, die erst wieder am Dienstag bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven in ihrem nächsten Auswärtsspiel auf das Eis müssen, gilt es, die Pause bis dahin zu nutzen. Der ERC Ingolstadt fährt zum schwäbisch-bayerischen Derby zu den Augsburger Panthern. 


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