Endstation Lukko RaumaCHL-Aus für München

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Nach dem ersten Sechs-Punkte-Wochenende in der laufenden DEL-Saison gingen die Red Bulls München mit breiter Brust in das Rückspiel des CHL-Sechzehntelfinals gegen Lukko Rauma aus Finnland. Das Hinspiel ging mit 3:5 verloren. Ein Sieg mit zwei Toren Unterschied war nötig, um mindestens die Verlängerung zu erreichen. „Das ist eine vollkommen neue Situation für die meisten unserer Spieler“, so Don Jackson am vergangenen Freitag. Trotz einer respektablen Leistung im Rückspiel, gingen die Finnen unter den Augen von 1970 Zuschauern erneut als Sieger mit 3:0 (1:0, 0:0, 2:0) vom Eis.

Wiedergenesen für das wichtige Spiel ist Maximilian Kastner, der vor seiner Verletzung zusammen mit Youngster Dominik Kahun für großen Wirbel in der Münchner Offensive gesorgt hatte. Wirbel machten von Anfang an die Hausherren und setzten Ryan Zapolski im Rauma-Tor unter Dauerbeschuss. „Ryan hat heute eine exzellente Leistung gezeigt und war unser Garant zum Sieg“, so Raumas Co-Trainer Juha Vorii. Den ersten Punch setzten allerdings die Gäste. Im Powerplay verwandelte Jesse Virtanen den Rebound zur Führung für die Finnen. München war über weite Strecken bemüht und zum Teil auch feldüberlegen, jedoch ohne zählbaren Erfolg. Da nutzte die Unterstützung von EHC-Urgestein Joey Vollmer auf der Tribüne nichts. Das Tor von Rauma schien wie vernagelt. „Wenn man kein Glück hat, kommt auch noch Pech dazu“, sagt ein Sprichwort. In dem Moment, als aus den Birken die Eisfläche zu Gunsten eines sechsten Feldspielers verließ, versenkte Koivistonen die Scheibe zum 2:0 im verwaisten Tor und sorgte so für die Vorentscheidung in dieser Partie.

Zapolski im Tor der Finnen lieferte eine erstklassige Leistung ab und brachte die Münchner Offensivabteilung ein ums andere Mal zur Verzweiflung. Wenige Minuten vor Schluss sorgte Raumas Topscorer Koivisto mit einem technischen Tor für den Endstand in dieser trotz allem über weite Strecken spannenden Spiel.

Für die Red Bulls ist die Herausforderung Champions Hockey League damit zu Ende. „Trotz des Ausscheidens kann das Team viel Positives aus der CHL mitnehmen, aber jetzt müssen wir uns auf das Spiel gegen Augsburg konzentrieren“, so Trainer Don Jackson. Bei dem Derby wird sich zeigen, wie die Red Bulls dieses Ausscheiden weggesteckt hat.


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