Ende gut, alles gut!

Trikotversteigerung bei den PinguinenTrikotversteigerung bei den Pinguinen
Lesedauer: ca. 1 Minute

Krefeld Pinguine – EV Duisburg 5:1 (1:1, 2:0, 2:0)

Ende gut, alles gut, zumindest aus Krefelder Sicht! Die 60 Minuten brachten nur noch Schoneishockey, nachdem bereits vor dem letzten Spieltag feststand, dass die heimischen Schwarz-Gelben zu den acht Auserwählten, die Gäste von der anderen Rheinseite zu den zwei Teams gehören würden, die zumindest um die sportliche DEL-Qualifikation für die nächste Saison kämpfen müssen. Auffällig, dass Pinguin-Cheftrainer (wieder einmal) seine Überzahlformationen umstellte und offenbar das richtige Händchen besaß. Der endlich einmal in Normalform auftretende Mike Pudlick und Richard Pavlikovsky mit der Drury-Reihe, der nach Düsseldorf wechselnde Andy Hedlund zusammen mit Robert Guillet an der blauen Linie in der zweiten Formation, wozu sich als Sturmreihe das Trio Vasiljevs/Tomlinson/Herperger gesellt, zeigte streckenweise sehr gute Ansätze. Bemerkenswert trotzdem, dass beide Teams es nicht fertigbrachten, ein 5:3-Powerplay zu nutzen. Ab dem Mittelabschnitt nahmen die harmlosen Duisburger das Ganze nicht mehr so ernst und bemühten sich, ohne Verletzte das Match zu überstehen, um möglichst vollzählig in die wichtigen Play-downs gegen Kassel zu starten. Trainer Dieter Hegen brachte auf „vielfachen Wunsch“ sogar den fast 39-jährigen Ur-Duisburger Frank Pribil nach 49;06 Minuten. Die „Zwiebel“, wie er früher genannte wurde, kassierte nur einen einzigen Treffer in den verbleibenden knapp elf Minuten. Noch einmal glänzte Sascha Seliwanow, der mit den zahlreichen Freiräumen Spektakuläres anzufangen wusste und wieder einmal zum Publikumsliebling avancierte. Ab dem kommenden Mittwoch lauert mit dem deutschen Meister und Punktrundenerster Eisbären Berlin ein Gegner auf die Antarktisbewohner, der aus den vier Punktspielen alle zwölf Zähler holte. Ob auch das fünfte Match in Folge an die Hauptstädter geht, bleibt trotzdem abzuwarten.

Tore: 1:0 (4;23) Seliwanow (Drury, Blank), 1:1 (14;47) Francz (Henrich), 2:1 (27;24) Blank (Seliwanow, Pavlikovsky), 3:1 (30;23) Seliwanow, 4:1 (41;24) Jan (Herperger, Hedlund), 5:1 (54;24) Grygiel (Fritzmeier, Verwey). - Zuschauer: 6.205. - Schiedsrichter: Aumüller (Ottobrunn). - Strafminuten: Krefeld 20, Duisburg 26 + 10 Bader.

DEL PlayOffs

Mittwoch 24.04.2019
EHC Red Bull München München
- : -
Adler Mannheim Mannheim
Freitag 26.04.2019
Adler Mannheim Mannheim
- : -
EHC Red Bull München München