Eislöwen schlagen Eisbären im Benefizspiel4:3 Sieg nach Penaltyschießen

Dresden jubelt - Foto: Robin TrettinDresden jubelt - Foto: Robin Trettin
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Dass die Eisbären nicht mit voller Kapelle antraten, tat weder dem Spiel noch der Stimmung einen Abbruch. Es entwickelte sich von Beginn an eine sehr schnelle Partie, wobei die Gastgeber von vornherein sehr druckvoll agierten. Sie konnten dreimal durch Neuzugang Tomi Pöllänen (12.), Gastspieler Marius Garten (42.) und Sami Kaartinen (50.) in Führung gehen. Beide Mannschaften waren bemüht, das Niveau hoch zu halten, spielten engagiert, aber fair. So wurden insgesamt nur drei Strafen verhängt. Diese allerdings allesamt für die Hausherren, was die Gäste zu zwei Überzahltoren ( Baxmann/17. Und Rankel /58.) zum zwischenzeitlichen Ausgleich nutzten. Laurin Braun (45.) konnte sich ebenfalls noch in die Torschützenliste eintragen. Da es nach dem Ende der regulären Spielzeit unentschieden stand, verständigten sich beide Mannschaften auf ein entscheidendes Penaltyschießen. Hier vereitelte Ex-Eisbär und nun Eislöwen-Torhüter Kevin Nastiuk alle Versuche der Berliner, während auf der anderen Seite Marius Garten traf und den 4:3 Erfolg der Dresdner perfekt machte. Eindrucksvoller kann man sich nicht für einen Vertrag empfehlen…

Sensationelle 3003 Zuschauer hatten sich in der EnergieVerbund Arena eingefunden, darunter auch viele aus der Hauptstadt, die sich auf den Weg nach Sachsen gemacht hatten. Der Reinerlös aus diesem Abend betrug 26.400 Euro, der in vollem Umfang den Eislöwen zu Gute kommt. Und irgendwie tut es gut zu wissen, was Solidarität im Eishockey bewirken kann und dass diese in unserer Sportart auch ohne Umstände möglich ist. „An dieser Stelle möchten wir unseren herzlichen Dank an alle Fans und die Eisbären Berlin richten, die dieses Spiel ermöglicht haben. Ich denke, es war ein super Nachmittag für alle Beteiligten", ist Eislöwen-Trainer Thomas Popiesch dankbar. Dem ist nichts hinzu zu fügen…

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