Eisbären wollen zurück in die Erfolgspur – Mehr Produktivität gefordert

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Den Weg zurück in die Erfolgsspur verlangte unmissverständlich am Donnerstag auf dem wöchentlich stattfinden Pressegespräch Eisbären-Trainer Pierre Pagé von seinem Team. Nicht zum ersten Mal forderte der kanadische Übungsleiter dabei mehr Produktivität. „Wenn man ein Tor erzielt, aber selber zwei kassiert, dann ist man nicht produktiv.“ Ziel muss es immer sein, plus Eins zu spielen, das wäre der Anfang auf dem Weg zu Erfolg. Vor allem nahm Pagé bei dieser Gelegenheit Spieler wie Corriveau, Bergen, Antons, Felski, Busch und Rankel in die Pflicht.

Von den jungen Spielern verlangt der Trainer zudem, von nun ab in der entscheidenden Phase der Saison mehr Verantwortung zu übernehmen. Dazu bräuchten sie hauptsächlich drei Eigenschaften: Schnelligkeit, die nötige Einstellung für ihren Sport, sowie den Schneid, auch einmal auf dem Eis dahin zu gehen, wo es weh tut. Nur wer diese Dinge mit sich führt, kann einmal ein guter Eishockeyspieler werden, so Pagé.

Zurückblickend auf die letzte Punktspielwoche haderte Pagé in erster Linie mit dem Spiel bei den Adler Mannheim. „Was wir dort im ersten Drittel geboten haben, war gar nichts. Erst ab dem zweiten Drittel zeigten wir eine ansprechende Leistung.“ Im Großen und Ganzen zufrieden war der Eisbären-Coach dagegen mit den Vorstellungen gegen Ingolstadt und Hannover. „Wir befinden uns in einer wichtigen Phase der Saison. Alle Teams wollen jetzt punkten, um ihre Ziele zu erreichen. Daher bewegen sich die Spiele auf einem höherem Level als noch zuvor.“ Aus diesem Grund muss sein Team auch in den anstehenden sieben Partien bis zur Länderspielpause bereit sein, den ersten Platz in der DEL zu verteidigen.

Bei dieser schweren Aufgabe können die Eisbären zumindest wieder auf Stürmer Mark Beaufait zurückgreifen, der seit dem 23. Dezember 2003 wegen einer Leistenzerrung pausieren musste. Trotzdem befinden sich mit Topscorer Kelly Fairchild, Florian Keller (beide Rückenprobleme) und David Roberts noch drei Leistungsträger im Krankenstand, die nur schwerlich zu ersetzen sind. Wie lange diese Spieler noch ausfallen werden, wollten man bei den Eisbären am Donnerstag noch nicht vorhersagen. „Alle machen Fortschritte, darüber sind wir zufrieden“, gibt Manager Peter John Lee Auskunft. „Wir wollen aber nicht sagen, sie spielen an dem und dem Tag wieder.“ So wie es aber derzeit aussieht, könnten Fairchild und Keller frühestens am letzten Wochenende vor der Pause wieder im Kader stehen. Bei Roberts hingegen rechnet man erst Mitte Februar mit seinem Comeback. Nochmals Lee: „Das Problem ist nicht nur das Knie. Bedingt durch die sich beim Foul zugezogene Gehirnerschütterung klagte David in den letzten Wochen über Kopfschmerzen. Doch auch hier stellt sich langsam Besserung ein, denn heute war er das erste Mal frei von Schwindelanfällen.“ Eine Computertomographie in den nächsten Tagen soll aber weiter Aufschlüsse geben. (ml)


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