Eisbären: Viertes Spiel in Folge verloren

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Mit 2:3 n.V. verloren die Eisbären am Donnerstag Abend ihr viertes Spiel in Folge. Und das recht kurios:

Torlos endete das erste Drittel, der etwas zerfahrenden Partie. Großchancen blieben Mangelware. Auch das sonst gut funktionierende Powerplay der Gastgeber zeiget überraschende Schwächen auf. Abstimmungsprobleme schienen offensichtlich, und wenn die Eisbären in Formation standen, kam auch noch Pech dazu. So brach beispielsweise Andy Roach der Schläger, als er freie Schussbahn auf das Düsseldorfer Tor, gehütet durch Jamie Storr, hatte. Effektiver im Überzahlspiel dagegen die DEG, welche ihr drittes Überzahlspiel benutzen, um durch Darren Van Impe in Führung zu gehen (32.Spielminute). Mark Beaufait ließ das aber nicht lange auf sich sitzen. Der wohl momentan beste und konstanteste Eisbären-Spieler netzte im spitzen Winkel eiskalt ein.Kurz vor Ende des Mittelabschnitts wurde es noch einmal auf beiden Seiten heiß, aber weder Patrick Reimer, noch Sven Felski vermochten den Puck im Tor unter zu bekommen.

Spannender der Schlussabschnitt: Erst versuchte es Eisbär Cole Jarrett im Powerplay mit deinem Direktschuss von der blauen Linie, der Puck kam aber nicht weiter als bis an die Latte des Düsseldorfer Gehäuses. Weiter versuchte DEG-Stürmer Charlie Stephens gleich zwei Mal, den Berliner Goalie Youri Ziffzer zu überwinden, scheiterte aber immer freistehend vor dem Tor. Effektiver dagegen sein Sturmkollege Craig Johnson, der im Powerplay die Gäste erneut in Führung brachte. Ein glückliches Tor der Eisbären, knapp zwei Minuten später, stellte aber den Ausgleich wieder her. Kapitän Steve Walker wurde als Torschütze benannt.Gefährlich für dieHausherren wurde es noch einmal zum Schluss der regulären Spielzeit, als sie durch eine Strafe von Sven Felski, 86 Sekunden vor Ende, in Unterzahl agieren mussten. Sie lösten diese Aufgabe allerdings ohne Folgen und das Spiel ging in die Overtime.

Diese war wiederum kurios. Die Eisbären drückend überlegen, ab der 63.Minute sogar in Überzahl, als Bären-Coach Pierre Pagé alles auf eine Karte setzte und seinen Goalie zu Gunsten eines fünften Feldspielers vom Eis nahm. Das Spiel gewannen die Eisbären dadurch aber nicht, denn David Cullen konnte durch ein Empty-Net-Goal den „sudden Victory“ besiegeln. Sicher kurios und vielleicht in der Geschichte der DEL bisher einmalig.

(ovk/mac - Foto by city-press)

Eisbären Berlin – DEG Metro Stars 2:3 n.V.

0:1 Darren Van Impe (Vikingstad, Kathan) 31:32 PP1

1:1 Mark Beaufait (Gawlik, Hördler) 36:03

1:2 Craig Johnson (Collins, Stephens) 49:44

2:2 Steve Walker (Hördler, Fairchild) 51:46 PP1

2:3 David Cullen (Kreutzer, Storr) 64:02 SH


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