Eisbären treten weiter auf der StelleBerlin - Schwenningen 3:4 n.P.

Erlebt im Moment viel Gegenwind - Eisbären-Coach Jeff Tomlinson. Foto © Ice-Hockey-Picture-24Erlebt im Moment viel Gegenwind - Eisbären-Coach Jeff Tomlinson. Foto © Ice-Hockey-Picture-24
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Einfach sind die Zeiten für Eisbären-Chefcoach Jeff Tomlinson nicht. Nicht nur das viele Eisbären-Fans den Trainer für die momentane sportliche Situation der Eisbären verantwortlich machen und ihn bei der Vorstellung vor dem Spiel auspfeifen, auch die Ausfallliste seiner Spieler wird immer länger. Bei den Eisbären fehlten Frank Hördler, Constantin Braun ( Magen-Darm-Infekt ), Rob Zepp ( Rippenprellung ), Julian Talbot (Innenbandteilruptur ), André Rankel, Mads Christensen, Thomas Supis ( alle Gehirnerschütterung ), Jens Baxmann ( Kreuzbandriss ) sowie Florian Busch (Viruserkrankung).
Trotzdem: Ein munteres Spiel zeigten Berlin und Schwenningen am Sonntag Nachmittag. Die Gäste erwischten vor ausverkauften Haus in der o2 World den besseren Start. Morton Green traf bereits nach drei Minuten. Den Ausgleich durch Matt Foy beantwortete Alexander Dück mit der neuerlichen Führung. Vor dem ersten Wechsel sorgte Barry Tallackson für den zweiten Berliner Treffer. Nach dem im Mittelabschnitt keine Tore fallen sollten, startete der letzte Abschnitt mit dem Unterzahltreffer durch TJ Mulock. Die Führung hielt bis zur 54. Minute. Wild Wings-Torjäger war zur Stelle und schickte die Partie in die Overtime. Da diese torlos blieb, ging es ins Penaltyschießen. Dort machte Dan Hacker für die Gäste den Sack zu.

Ein Trost ist es natürlich nicht, dass die Eisbären bereits seit 13 Heimspielen nach 60 Minuten ungeschlagen sind. Vielmehr ist es das Verletzungspech gepaart mit dem Frust über die liegengelassenen Möglichkeiten um in der Tabelle höher als Platz 9 zu stehen. Denn dies ist noch immer der Anspruch der Berliner.

Tore: 0:1 Morton Green (2:47), 1:1 Matt Foy (5:57), 1:2 Alexander Dück (8:52), 2:2 Barry Tallackson (15:05/PP1), 3:2 TJ Mulock (40:51/SH1), 3:3 Nick Petersen (13:08), 3:4 Dan Hacker (65:00/PS)
Zuschauer: 14.200

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