Eisbären starten erfolgreich ins neue Jahr.

Lesedauer: ca. 1 Minute

Mit 4:0 und einem Shut-out für Daniar Dshunussow gewannen

die Eisbären im mit 4500 Zuschauern besetzten Wellblechpalast gegen den EV

Duisburg.

Der Neujahrskater blieb aus. Mit dem deutlichen Sieg gegen

die Füchse aus dem Ruhrgebiet setzten die Eisbären ihren Aufwärtstrend in der

DEL fort. 

Fast ein Drittel lang hielt das Abwehr-Bollwerk der

Duisburger Füchse, dann fand Kelly Fairchild ein Mittel dagegen. Ein

angetäuschten Torschuss von Jeff Jillson wurde letztendlich der Pass für das 8.

Saisontor vom Eisbären-Stürmer. Zuvor hatte Denis Pederson die beste Chance,

traf aber mit einem Schlagschuss nur den Helm vom Duisburger Goalie Christian

Rhode. Der musste fortan mit der Maske seines Back-up Levente Szuper

weiterspielen.

Bereits in der 27. Spielminute legte Patrick Jarrett nach.

Zwei Duisburger Defender samt Torwart umkurvte der Kanadier bei seinem

Alleingang von der blauen Linie aus kommend. Den dritten Treffer erzielten die

Berliner in doppelter Überzahl. Als Egor Bashkatov und Andrej Teljukin

gemeinsam die Strafbank brummten, nutzte Denis Pederson die Gelegenheit in der

32. Spielminute effektiv. Nun sah es wirklich so aus, dass die Berliner, welche

erst am gestrigen Nachmittag aus Davos vom Spengler Cup wieder anreisten, die

Strapazen der letzten Woche (vier Spiele in acht Tagen) gut weggesteckt haben.

Einen Blitzstart in das Schlussdrittel erwischten die

Hausherren, als André Rankel erneut bewies, dass er einen guten Lauf hat und

mit seinem 10. Saisontreffer bereits 31 Sekunden nach dem Face-off das 4:0

herstellte. Alles andere als erfreulich für den Duisburger Torwart-Trainer

Karel Lang, welcher frustriert hinter der Bank eine Wasserflasche mit viel

Schwung auf den Boden warf.

Eine einzige unschöne Szene folgte noch im Spielverlauf:

Richard Seeley verletzte Pat Jarrett mit einem hohen Stock und musste mit einer

Spieldauerstrafe das Eis verlassen.

(ovk/mac - Foto by city-press)

Eisbären Berlin vs. EV Duisburg 4:0 (1:0; 2:0; 1:0)

1:0 (19:26) Kelly Fairchild (Jillson, Felski) PP1
2:0 (26:28) Patrick Jarrett
3:0 (31:36)

Denis Pederson (Quint, Roach) PP2
4:0 (40:31)

André Rankel (Quint, Pederson)

Strafenminuten:

Berlin: 4
Duisburg 18

+ 5 + 20 ( Spieldauer Richard Seeley)

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