Eisbären setzen auf Albrecht

Sebastian Albrecht nach dem Training - Foto: Oliver SchwarzSebastian Albrecht nach dem Training - Foto: Oliver Schwarz
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„Aufgeregt bin ich nicht, ich habe gut trainiert.“, sagte Albrecht nach dem Abschlusstraining am Donnerstagmittag. Wenige Minuten zuvor hatte er von Eisbären-Cheftrainer Don Jackson erfahren, dass er als Torwart Nummer 1 in dem Spiel gegen die Straubing Tigers gesetzt ist. „Es hängt aber nicht damit zusammen, dass wir gegen Straubing spielen!“, sagte Jackson. Viel mehr ist dieser Einsatz wohl dem weiteren Spielplan geschuldet. Am Sonntag spielen die Berliner in Krefeld, bereits zwei Tage später geht es in Köln gegen die Haie.

Für Sebastian Albrecht zählt aber erst einmal nur der Freitag. „Auch wenn ich im Tor stehe, werde ich morgen alles so wie immer machen. Früh ganz normal aufstehen, zum Training fahren. Zwischen dem Spiel, wenn ich noch einmal nach Hause fahre, werde ich mich aber mental schon auf die Partie vorbereiten!“. Abläufe, die der junge Albrecht eigentlich gut kennt. Denn in der abgelaufenen Saison sammelte er bereits reichlich Erfahrungen beim Regionalliga-Team FASS Berlin.

Albrecht ist ein echter Eisbär, seit der Laufschule. Vor mehr als 15 Jahren fanden seine Eltern in ihrer Hohenschönhauser Wohnung einen Flyer im Briefkasten, wo die Eisbären zum Schnuppertraining einluden. Dort fand er es so toll, dass er geblieben ist und durchlief sämtliche Altersstufen der Berliner. Sogar zu internationalen Einsätzen mit diversen deutschen Nachwuchsteams hatte er es geschafft. Morgen kommt nun ein neuer Meilenstein hinzu. Am besten natürlich mit einem Sieg. Findet auch Sebastian Albrecht so: „Ich hoffe das morgen meine Mitspieler und die Fans mir helfen, ein gutes Ergebnis erzielen zu können.“

Mit Sicherheit helfen die Fans, welche sogar schon einen eigenen Fangesang für den Torhüter kreiert haben.

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