Eisbären: Saisonstart – Gegenwart und Zukunft

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„Ich hoffe das wir uns alle im April lächelnd wiedersehen“, waren die Worte von Coach Pagé auf der Saisonstartpressekonferenz, welche schon traditionell beim Eisbären-Hauptsponsor GASAG – der sein Engagement um weitere drei Jahre verlängerte - in Berlin-Tiergarten, unweit des Potsdamer Platzes, stattfand.

Recht optimistisch zeigte sich die Eisbären – Führungsriege im Bezug auf die am Freitag startende Saison. Vor allem die für die sportliche Abteilung verantwortlichen Pierre Pagé und Manager Peter John Lee gaben sich gewohnt auskunftsfreudig, im Bezug auf die gegenwärtige Situation im Team. Diese ist momentan so, dass der neue Assistenz-Kapitän Denis Pederson doch noch nicht so ins Training einsteigen konnte wie gewollt. Genauso wie Youngster Jens Baxmann, der nach einer Operation am kommenden Donnerstag erst einmal sechs bis acht Wochen ausfallen wird. Neben den beiden zählt zur Sparte Langzeitverletzte gegenwärtig noch Christoph Gawlik, der sich nach überstandener Schulteroperation schon wieder in Berlin befindet. Einsatzbereit scheint dagegen wieder Rob Leask zu sein.

Desweiteren ist die Kapitänswahl auf Steve Walker gefallen. Der 31jährige Kanadier bestreitet immerhin schon seine fünfte Saison in Hohenschönhausen. Anscheinend setzt man in Sachen Leaderqualitäten wieder auf alt bewährtes.

Etwas bedeckter dagegen verhielt man sich in Dingen der personellen Zukunft.

Wie Lee schon unlängst verlauten ließ, wolle man den 15. September und den damit höchstwahrscheinlichen Lockout der nordamerikanischen NHL abwarten.

„Etwa 200 bis 300 junge Spieler sind dann frei und wollen in Europa spielen“, wie Coach Pagé zu diesem Thema zu berichten weiß. Ganz heiß dabei sind die Berliner auf NHL-Superstar Dany Heatley, der jenseits des großen Teiches schon als „The next One“ in Anlehnung auf den bislang unerreichten „Great One“ Wayne Gretzky genannt wird.

„Heatley will nach Berlin kommen“, so Pagé, wohl wissend das aber noch drei-vier andere Klubs um die Gunst des NHL-Superstars buhlen. Näheres dazu erfährt man sicherlich in Kürze. Ansonsten scheint man doch erleichtert und froh zu sein, dass die neue Spielzeit endlich beginnt. Auf vielen Gesichtern der Eisbären-rekordverdächtigen 1245 Dauerkartenbesitzer wird am Freitag, kurz vor halb acht Uhr abends, schon ein Lächeln beim Einlauf ihrer Lieblinge zu sehen sein. (ovk)

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