Eisbären nachlässig – Fortuna hilft

Lesedauer: ca. 1 Minute

In solche geriet im ersten Drittel dafür Schiedsrichter Willi Schimm bei einem Zweikampf an der Bande zwischen Iserlohns Jeff Giuliano und Berlins Richie Regehr. Der Waldkraiburger rappelte sich schnell wieder auf, die Roosters erst sehr viel später.

Eine erfolgreich abgeschlossene Co-Produktion der Weiß-Brüder, eingeleitet von Sven Felski, war für die frühe Führung der Eisbären verantwortlich. Der jüngere Daniel versenkte die scharfe Hereingabe des älteren Alexander im Netz des Iserlohner Gehäuses. Gelegenheiten, den Vorsprung auszubauen blieben bis Mitte des zweiten Drittels von den Eisbären reihenweise ungenutzt. Dann verlängerte Stefan Ustorf in einem Powerplay einen verunglückten Schlagschuss von Richie Regehr zum 2:0 für die Berliner. Alles schien für die Hauptstädter auf einen gemütlich eingefahrenen Sonntagnachmittag-Heimsieg hinauszulaufen.

Und so agierte das Team von Chefcoach Don Jackson dann auch: man wurde von Minute zu Minute nachlässiger. Ehe es sich die Eisbären aber versahen, hatten die Roosters im Schlussabschnitt plötzlich durch Treffer von Jimmy Roy und Jon Insana den Ausgleich geschafft. Manchmal leistet Fortuna offensichtlich aber auch dem nicht so Tüchtigen Beistand. In der 55. Spielminute suchte sich der Puck über hohen Bogen den Weg ins Tor der Gäste. Willi Schimm ging auf Nummer sicher, bemühte den Videobeweis und ließ Sven Felski diesen kuriosen Treffer gutschreiben. Der langte den Berlinern dann letztlich zum ersten Saisonsieg nach regulärer Spielzeit. (mac)



Eisbären Berlin – Iserlohn Roosters 3:2 (1:0; 1:0; 1:2)

Tore: 1:0 (04:24) Weiß, Daniel – Weiß, Alexander/Felski; 2:0 (29:28) Ustorf – Regehr; 2:1 (48:39) Roy – Kavanagh/Guiliano; 2:2 (52:01) Insana – Wolf PP; 3:2 (54:21) Felski – Hördler/Weiß, A.;

Schiedsrichter: Schimm – Ratz/Sochiera

Strafen: 8/14

Zuschauer: 13.900

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