Eisbären mit neuem Coach wieder FavoritDEL

Jeff Tomlinson trifft mit seinem neuen Club, den Ice-Tigers auf seinen alten Club, der DEG. Foto: Carsten Schürenberg - www.stock4press.deJeff Tomlinson trifft mit seinem neuen Club, den Ice-Tigers auf seinen alten Club, der DEG. Foto: Carsten Schürenberg - www.stock4press.de
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Bei bwin.de im Wetten-Teil gibt es für den neuerlichen Titelgewinn der Hauptstädter eine Quote von 3,85. Dahinter folgen die Adler Mannheim (4,95), die Kölner Haie (5,75) und die Krefeld Pinguine (9,50). Das sind auch jene vier Teams, die in der letzten Saison die Tabelle anführten und es mit Ausnahme von Mannheim auch ins Halbfinale schafften.

Alle anderen Teams stehen beim Buchmacher mit einer Auszahlung von Zehn oder mehr für Eins auf dem Tableau. Die größten Außenseiter sind momentan die Iserlohn Roosters (35,00) und vor allem die in die DEL zurückkehrenden Wild Wings aus Schwenningen (51,00).

Das sind Summen, von denen der Deutsche Eishockey-Fan nur träumen kann. Er hat vielmehr die Chance, sein Glück fernab vom Golfplatz herauszufordern. Im Casino zum Beispiel – oder auch im Internet bei beliebten Angeboten wie Roulette, Sportwetten oder im Online Casino, welche rund um die Uhr zur Verfügung stehen.

Jeff Tomlinson der neue Coach

Bei den Eisbären Berlin gibt es aber eine entscheidende Veränderung. Jetzt steht Jeff Tomlinson hinter der Bande. Der 43-Jährige tritt das ganz schwere Erbe von Meistermacher Don Jackson, den es nach Salzburg verschlagen hat, an.

Don Jackson hatte auch in der letzten Saison wieder Großes vollbracht. In der regulären Saison lag er mit seinen Eisbären nur auf Platz vier der Tabelle. In den Play Offs hatte der Trainerfuchs seine Mannschaft aber wieder voll auf der Höhe. Die Kölner Haie bezwang man im Finale mit 3:1 Siegen.

Mit Jeff Tomlinson beginnt jetzt eine neue Ära. In Berlin ist er aber als Spieler und auch als Assistenztrainer ein bekanntes Gesicht. Zuletzt betreute er die DEG Metro Stars und die Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg als Trainer.

Hohe Messlatte

Doch in Berlin liegt die Messlatte hoch, nachdem Don Jackson in sechs Jahren fünfmal den DEL-Titel holte und damit der erfolgreichste Eishockeytrainer in Deutschland war. Jeff Tomlinson geht dabei auch ins Risiko. Er will ein neues Spielsystem etablieren.

"Nach sechs Jahren ist es für die Spieler an der Zeit, etwas Neues zu lernen", sagte er Mitte August und sorgte damit für Hellhörigkeit. "Ich weiß, dass sich viele Leute nun wundern werden, dass ich hier bei den Eisbären nicht alles beim Alten lassen will. Aber wir müssen uns verbessern."

Fokus auf die Defensive

Er machte unter Don Jackson vor allem Schwächen in der Defensive aus. "Die Eisbären haben viel zu viele Gegentore kassiert. Das war ein Nebenprodukt dieses aggressiven offensiven Spielsystems."

Die Frage, ob Jeff Tomlinson mit der neue Strategie Erfolg haben wird, könnte bereits in den ersten Wochen der neuen DEL-Saison interessant werden. Vorsichtshalber kündigt der Kanadier nämlich auch schon an: "Wenn es gar nicht funktioniert, kann ich ja immer noch zurückrudern."

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