Eisbären lassen Adler keine Chance

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Mit einem vollkommen verdienten 4:0-Sieg konnten die Eisbären ihr erstes Play-off Halbfinalspiel vor 14100 Zuschauern in der o2-World gewinnen. Obwohl weiter geschwächt (neben Stefan Ustorf fiel auch noch Mark Beaufait mit einem grippalen Infekt aus) ließen die Berliner nichts anbrennen und können nun mit breiter Brust zum zweiten Spiel nach Mannheim fahren.

Das erste Drittel begann von beiden Teams aus recht offensiv. Nur konnten dieses Niveau eher die Gastgeber auf längere Zeit halten. Durch den Führungstreffer von Andy Roach schien dann auch die Spannung, zumindest von den Eisbären, etwas abzufallen. Der Berliner Verteidiger nutzte dabei eine 4 auf 3-Überzahl effektiv. Überhaupt waren die Strafen in diesem Abschnitt das große Manko der Adler. Zu viele zogen die Gäste aus der Quadratestadt und fanden daher nicht mehr so richtig in das Spiel. Aber auch am Nerv von Adler-Goalie Freddie Brathwaite schienen die Eisbären, ganz besonders in Form von André Rankel, gezogen zu haben. Der Stürmer zog vom Bullykreis im Adler-Drittel einfach mal ab und traf dabei in die obere Ecke des Mannheimer-Kastens zum 2:0.

Im Mittelabschnitt blieben die Mannheimer zwar der Strafbank eher fern, aber so richtig konnten sie auch nichts gegen die Hausherren ausrichten. Ganz im Gegenteil, denn durch Treffer von Sven Felski (29. Spielminute) und Deron Quint (39.) konnten die Berliner auf 4:0 davonziehen.

Im letzten Drittel konnte sich dann erneut der Berliner Torhüter Rob Zepp (Foto) beweisen, der letztendlich durch seine Leistungen nicht nur die Berliner Defensive stabilisierte, sondern auch noch einen Sieg ohne Gegentor feierte. (ovk/mac)

Tore: 1:0 Roach (13:48/Walker, Regehr/PP1); 2:0 Rankel (17:07/Robinson, Smith/PP1); 3:0 Felski (28:35/Busch, Braun); 4:0 Quint (38:52/Felski, Weiß/PP1). Strafminuten: Berlin 10, Mannheim 16. Schiedsrichter: Schimm (Waldkraiburg), Aumüller (Planegg). Zuschauer: 14.100.

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