Eisbären: Kapitän Ricard Persson wieder an Bord

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Nach nahezu viermonatiger Leidenszeit kehrt DEL-Topverteidiger Ricard Persson zurück in die Mannschaft des EHC Eisbären Berlin.

Noch in der Saisonvorbereitung hatte sich der Schwede einen Fingerbruch zugezogen, dessen Heilung durch eine hartnäckige Entzündung arg verzögert wurde. Bisher schwoll die Hand bei Belastung immer wieder an, so dass ihm ein Einsatz während der laufenden Saison verwährt blieb. Die ganze Angelegenheit zerrte schon arg an den Nerven des gestandenen NHL-Veterans. Fragen zu seiner Genesung kommentierte Rico so zunehmend mit einem recht verzweifelten Gesichtsausdruck. Doch die Deutschland-Cup Pause verschaffte ihm den letzten notwendigen zeitlichen Aufschub, um einsatzfähig zu werden. „Alles ist nun so gut verheilt, dass er die Hand schließen und den Schläger richtig umfassen kann. Auch die Kraft ist in die Hand zurückkehrt. Einem Einsatz steht nichts mehr entgegen.“, verlautete von offizieller Seite.

Pierre Pagé hofft nun, dass der Kapitän für die zuletzt häufig vermisste Stabilität in der Eisbären-Verteidigung sorgt: „Er hat sehr viel Erfahrung und bringt eine Menge Charakter mit aufs Eis. Er wird uns weiter helfen“.

Somit hat sich das Lazarett der Berliner bis auf die Rekonvaleszenten Sven Felski und Jeff Tomlinson vollständig geleert. Auch Stürmer David Roberts wird von seiner Augenverletzung, zugezogen im Spiel gegen Nürnberg, nicht mehr behindert. Beweis genug hierfür waren wohl seine erzielten Tore und Assists, die der Amerikaner zum Sieg des Deutschland-Cups des US-Teams beisteuerte.

Alle anderen im internationalen Einsatz gewesenen Mannschaftskollegen kehrten ebenfalls gesund nach Berlin zurück. Die Berliner können so am morgigen Donnerstag um 19.30 Uhr im TV-Spiel gegen die Adler aus Mannheim die volle Kappelle aufspielen lassen.

Manager Peter John Lee teilte mit, dass Nationaltorhüter Oliver Jonas als Starter-Goalie gegen den Erzrivalen aus der Pfalz auflaufen wird. Was Wunder, überzeugte Jonas doch auch im Dress von Team Germany mit guten Leistungen. Eine Vorentscheidung im Kampf um die Nr.1 im Eisbärengehäuse stelle dies aber noch nicht dar, versicherten die EHC-Verantwortlichen.

Die Fans der Eisbären dürfen sich derweil auf die Novemberausgabe des monatlich erscheinenden „Eisbären Live“-Heftes freuen. EHC-Mitarbeiter Daniel Goldstein versprach vorab: „Wir haben die Zeit genutzt und wieder viele interessante Facts rund um das Team gesammelt. Für jeden wird etwas dabei sein.“

Man wird gespannt sein dürfen, wie viele Zuschauer den Weg in den Wellblechpalast an einem ungeliebten Donnerstagsspieltag finden werden, zumal die Berliner einen Topzuschlag von 5 € auf den herkömmlichen Preis der Eintrittskarten erheben. Beim Gastspiel der Kölner Haie hielt derselbe Umstand niemanden zurück, denn der Wellblechpalast war trotz happigen Eintrittspreises ausverkauft. (mac/REK)


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