Eisbären: In sieben Sekunden zum Sieg über Nürnberg

Eisbären: Der Heimnimbus ist dahinEisbären: Der Heimnimbus ist dahin
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Mit 3:1 gewannen in einer spielerisch

eher mäßigen Partie die Eisbären Berlin gegen die Thomas Sabo Ice

Tigers. Sieben Sekunden brauchten dabei die Berliner, um die Weichen

auf Sieg zu stellen.

Etwas Pech hatten die Eisbären nach

dem ersten Treffer der Ice Tigers zum 0:1 Rückstand. Dies meinte

jedenfalls Berlins Verteidiger Andy Roach mit seiner Erfahrung von

nunmehr genau 500 DEL-Spielen. Glücklich war es aber nicht, das Tor

von Adrian Grygiel, sondern eher sauber in den Kasten von Rob Zepp

gearbeitet. Dass davor eigentlich die Eisbären die besseren

Möglichkeiten hatten, ist ja bekanntlich in diesem Moment egal.

Trotzdem, oder vielleicht sogar

deswegen, machten die Berliner genau da weiter, wo sie aufgehört

hatten. Lohn der Mühen: Ein Doppelpack in der achten Spielminute.

Erst überwand Stefan Ustorf Nürnbergs Adam Svoboda, sieben Sekunden

später erhöhte Steve Walker im Zusammenspiel mit Florian Busch auf

2:1. Für Nürnbergs Trainer Andreas Brockmann zwei individuelle

Fehler seiner Mannen. „Beim zweiten Treffer sogar ein

Katastrophaler!“.

Mit dem 2:1 Spielstand und einer recht

ausgeglichenen Chancen-Verteilung ging es bis hinein ins

Schlussdrittel. Dort war es dann Jeff Friesen, der knapp drei Minuten

vor Spielende das 3:1 erzielte. Der „Todesstoss“ für die Ice Tigers, die

bis dahin gut gekämpft (Brockmann: „Ich kann es nicht mehr hören

das wir gut gekämpft haben und keinen Punkt mitnehmen!“) hatten.

Nicht nur für die 14000 Zuschauer in

der Berliner o2 World lebte das Spiel eher von der Spannung des

knappen Spielstandes. Auch Berlins Trainer Don Jackson sah eine eher

mäßige Leistung der Akteure auf dem Eis. (ovk)

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Tore:
03:43 0:1 Grygiel A. (Spang D., Keller F.), EQ
07:32 1:1 Ustorf S. (Mulock T. J., Friesen J.), EQ
07:39 2:1 Walker S. (Busch F.), EQ
57:16 3:1 Friesen J. (Mulock T. J., Walser D.), EQ

Torschüsse
Eisbären 27 (13,7,7)
Nürnberg 22 (11,8,3)

Strafminuten:
Eisbären 16 (2,8,6)
Nürnberg 14 (2,6,6)

Schiedsrichter:
Daniel Piechaczek/ Ulpi Sicorschi

Zuschauer:
14.000