Eisbären gewinnen Spiel 3 nach Verlängerung

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Mit einem 4:3 nach Verlängerung gewannen die Eisbären Berlin das zweite Spiel der DEL-Halbfinal Best of five-Serie und haben nun am Dienstag in Düsseldorf die Gelegenheit, mit einem Sieg in das Finale der Deutschen Eishockeyliga einzuziehen.


Eines war schon nach dem ersten Drittel klar, am heutigen

Nachmittag begann das Eishockeyspiel für die Berliner im ersten Drittel. Schon

zum Beginn präsentierten sie sich hellwach und druckvoll. Ganz im Gegenteil zu

der Partie vom Freitag in Düsseldorf.

In der 10. Spielminute eröffnete Deron Quint den Torreigen.

Einen Pass von Nathan Robinson verwandelte er im Powerplay am langen Pfosten in

der Direktabnahme. Danach waren die Gäste aus Düsseldorf dem Ausgleich äußerst

Nahe, hatten in doppelter Überzahl einige Möglichkeiten. Dem entsprechend

schien es wie ein Stich ins Herz gewesen zu sein, als Andy Roach frisch vom

Berliner Sünderbänkchen kommend zusammen mit Denis Pederson einen Konter fuhr.

Pederson schob letztendlich in Unterzahl die Scheibe hinter DEG-Goalie Jamie

Storr ein.
Knapp zwei Spielminuten später war es dann ein Fehler in der

Berliner Hintermannschaft, welchen Rob Collins gnadenlos ausnutzte und den

Düsseldorfer Anschluss markierte.

Zwar etwas besser, aber nicht mehr souverän schienen die

Eisbären im zweiten Abschnitt. Irgendwie hatten die Metro Stars die Berliner

aus dem Konzept gebracht. Trotzdem war Sven Felski hellwach, als er einen

Befreiungsschlag von Jamie Storr abfing und die Scheibe hinter dem vollkommen außer

Position befindlichen Düsseldorfer Goalie zum 3:1 einnetzte. Aber fast im

Gegenzug schoss Tore Vikingstad seine DEG wieder Nahe an den Ausgleich, als er

das Tor vom Berliner Torhüter Rob Zepp umkurvte und die Hartgummischeibe per

Bauerntrick zum 2:3 in die Maschen schob.
Den 3:3- Ausgleich machte dann Jason Pinizotto nach der

Drittelpause, in der 43.Spielminute als er einen Pass von Jeff Panzer fast in

Zeitlupe ins Berliner Tor lenkte. Dieser Treffer gab dem Spiel einen noch

höheren Spannungsbogen, als es eigentlich schon hatte.

Die meisten der 4695-Fans im ausverkauften Wellblechpalast

hatten in der 48. Spielminute schon den Torschrei auf den Lippen, als der Puck

die Linie von Storr schon überwunden zu haben schien, die beiden Unparteiischen

entschieden aber nach einer Video-Session auf „kein Tor!“. Das Spiel wurde

eigentlich schon zuvor unterbrochen. Warum die Schiedsrichter trotzdem zum

Videobeweis gingen, bleibt aber deren Geheimnis.  Im Spiel verpasste kurz darauf Metro-Star

Brandon Reid mit einem Konter die Chance, die Gäste erstmals in Führung zu

bringen. Letztendlich ging es aber mit dem 3:3 in die Verlängerung.

Spannend und dramatisch präsentierte sich die Overtime. Erst

verschoss Sven Felski einen Penalty, danach entschärft Zepp einen Düsseldorfer

Konter. Zu guter Letzt war das Glücksmomentum dann doch auf Berliner Seite, als

Deron Quint mit einem Hammer aus halbnaher Distanz den Puck spielentscheidend

ins Tor schoss. Zu diesem Zeitpunkt waren 74. Minuten gespielt.

(ovk/mac - Foto by City-Press)


09:20 1:0 Quint D. (PP1), EBB

14:30 2:0 Pederson D. (SH1), EBB

16:28 2:1 Collins R. (EQ), DEG

28:04 3:1 Felski S. (EQ), EBB

30:26 3:2 Vikingstad T. (EQ), DEG

42:33 3:3 Pinizzotto J. (EQ), DEG

65:00 4:3 Quint D. (PP1), EBB

Strafminuten:

Berlin – 12

Düsseldorf -  20

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