Eisbären gehen in FührungHeimvorteil genutzt

Jamie MacQueen (rechts) jubelt nach seinem Tor zum 1:0. (Foto: dpa)Jamie MacQueen (rechts) jubelt nach seinem Tor zum 1:0. (Foto: dpa)
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In den ersten Minuten waren beide Teams noch etwas unsortiert unterwegs. In der Folge hatten die Hausherren leichte optische Vorteile, konnten aber genauso wenig daraus machen, wie die Gäste bei ihren schnellen Kontern. In der zwölften Minute musste Dylan Yeo eine Strafe ziehen und im daraus entstandenen Überzahlspiel gingen die Eisbären durch Jamie MacQueen nach kurzen 13 Sekunden in Führung. Kurz darauf durften die Niederbayern eine 56 Sekunden lange doppelte Überzahl spielen. Doch dem zweitbesten Team in dieser Disziplin der Hauptrunde, gelang der Ausgleich nicht. Berlin verteidigte mit Mann und Maus und wenn Petri Vehanen geschlagen war, war der Pfosten im Weg.

Im Mitteldrittel ging es rauf und runter. Beide Teams liefen viel und schnell Schlittschuh. Besonders die Hausherren drückten auf die Tube und hatten durch Daniel Fischbuch eine Riesenchance. Fischbuch riss die Arme schon zum Jubeln hoch, doch sein Schluss küsste nur die Latte. Auf der anderen Seite ging es besser. Offensiv-Verteidiger Sean Sullivan stand doch relativ alleine und vergessen auf der linken Seite und machte den Ausgleich. Straubing übernahm in den nächsten Minuten das Kommando, sodass das Momentum nun klar bei den Tigers war. Berlin arbeitet den Rest des Drittels, aber traf immer wieder auf starke Straubinger Verteidiger. Diese kontrollierten den Gegner und deren Schläger.

Im Schlussdrittel konnte sich zunächst kein Team einen entscheidenden Vorteil erspielen. Die Geschwindigkeit war etwas raus und die Eisbären hatten wieder etwas mehr Scheibenbesitz, konnten aber nichts Gefährliches kreieren. Praktisch aus dem Nichts gingen die Berliner aber erneut in Führung. Laurin Braun passt scharf nach innen und von Jamie MacQueen springt der Puck ins Netz. Die Hauptstädter spielten es nun ruhig und kräfteschonend. Auf der anderen Seite ackerten die Bayern und liefen an, allerdings tickte die Uhr ohne Gnade runter. 45 Sekunden vor der Sirene brachte Constantin Braun die Scheibe ins leere Tor. Doch der Treffer zählte nicht, da eine Strafe gegen Berlin angezeigt war. Das Empty-Net-Tor ging dann aber auf das Konto von Marcel Noebels.

Tore: 1:0 (12.PP) Jamie MacQueen (Spencer Machacek), 1:1 (32.) Sean Sullivan (Tommy Brandl), 2:1 (51.) Jamie MacQueen (Laurin Braun, Frank Hördler), 3:1 (60.EN) Marcel Noebels (Louis-Marc Aubry).

Schiedsrichter: Daniel Piechaczek, Marian Rohatsch.

Strafen Berlin 6; Straubing 6.

Zuschauer 9.617.

Spiel zwei der Serie findet am Freitag um 19.30 Uhr im Straubinger Station am Pulverturm statt.