Eisbären entschuldigen sich - Fairchild gegen Wolfsburg spielberechtigt

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Eisbären Stürmer Kelly Fairchild kann nun doch am Freitag gegen die Grizzly Adams Wolfsburg spielen. Die DEL-Ligenleitung teilte den Eisbären heute mit, dass die gegen Fairchild verhängte Spieldauerdisziplinarstrafe in eine 10-Minuten Disziplinarstrafe abgeändert wird. Schiedsrichter Schurr hatte Fairchild nach dem Spiel gegen Nürnberg wegen Beschimpfung, abfälliger Gesten und Reklamierens eine Spieldauerdisziplinarstrafe erteilt. Diese Entscheidung sei jedoch nicht konform mit den Regeln der DEL und des Eishockeyweltverbandes, der IIHF, stellte die Ligenleitung nach Rücksprache mit dem DEL-Schiedsrichterbeauftragten Stefan Trainer am Mittwoch klar. Hiernach kann in solchen Fällen eine Spieldauerdisziplinarstrafe nur ausgesprochen werden, wenn zuvor bereits eine 10-Minuten-Disziplinarstrafe erteilt wurde. Das war bei Fairchild nicht der Fall. Eisbären Manager Peter John Lee freute sich über die Entscheidung, betonte jedoch, dass das Verhalten seiner Mannschaft nach dem Abpfiff am vergangenen Sonntag nicht zu akzeptieren sei. „Ich habe mit Herrn Schurr telefoniert und mich im Namen der Eisbären entschuldigt. Egal, wie ungerecht sie sich behandelt fühlen, die Spieler müssen sich im Griff haben." Direkt nach dem Abpfiff des Spiels der Ice Tigers gegen die Eisbären hatten einige Spieler der Eisbären das Schiedsrichtergespann vor dem Kampfrichtertisch bedrängt.

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