Eisbären bezwingen schwache Straubinger mit 4:3 - Wirll überragend

Regensburg: Eisbären scheitern an Rostislav HaasRegensburg: Eisbären scheitern an Rostislav Haas
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Das Ergebnis von 4:3 war dasselbe wie beim Hinspiel am vergangenen Dienstag in Straubing. Nur diesmal sollten die Regensburger in der heimischen Donau Arena als Sieger das Eis verlassen. Zunächst sah es nicht nach einem erfolgreichen Abend für die Oberpfälzer aus. Bereits in der 3. Minute brachte Josef Menauer die Straubinger mit 1:0 in Front. Bei seinem Schlenzer aufs Tor machte Eisbärengoalie Patrick Couture keine gute Figur und musste den Puck trotz freier Sicht passieren lassen. Der weitere Spielverlauf im ersten Drittel gestaltete sich dagegen höhepunktarm, da die Mannschaften um ein geordnetes Defensivspiel bemüht waren. Glasklare Torchancen blieben also Mangelware. Einen Klassenunterschied konnte man indes nicht erkennen, beide Teams hatte in etwa die gleichen Spielanteile.

Wie bereits im ersten Drittel klingelte es auch im Mittelabschnitt nach drei gespielten Minuten im Regensburger Gehäuse. Eric Chouinard netzte aus kurzer Distanz unhaltbar für Couture ein. Der bullige Stürmer war nicht nur aufgrund des Tores auffälligster Akteur auf Seiten der Gäste.

Trotz des Rückstandes kamen die Hausherren fortan besser ins Spiel und erspielten sich ein Chancenübergewicht. Doch Ex-Eisbär Markus Janka im Tigers-Tor konnte seinen Kasten zunächst noch sauber halten. Die Straubinger wurden im Laufe des Drittels undisziplinierter und kassierten mehrere Strafzeiten. Im Powerplay hatten die Regensburger allerdings noch deutliche Defizite, so dass ihnen im Mittelabschnitt kein Treffer mehr gelingen sollte. Mit einem 0:2 Rückstand gingen sie in die Drittelpause.

Die letzten 20 Minuten sollten es aus Eisbärensicht dagegen in sich haben. Man weiß zwar nicht, was Regensburgs Trainer Wayne Hynes den Seinen auf den Weg gegeben hat, Wirkung zeigte es in jedem Fall. Die Oberpfälzer kamen hellwach aus der Kabine und konnten bereits nach 17 Sekunden auf 1:2 verkürzen. Ausgerechnet der ehemalige Straubinger Niklas Hede nutzte ein Zuspiel des nimmermüden Mike Wirll. Weitere zwanzig Sekunden später egalisierte Ervin Masek den Spielstand und machte sich damit selbst das schönste Geschenk. Der Außenstürmer feierte am Vortag seinen 40. Geburtstag. Die Hausherren hatten jetzt Chancen im Sekundentakt und die Gäste konnten sich nur noch vereinzelt aus der Umklammerung der Eisbären befreien. In der 45. Minute war es dann Mike Wirll selber, der Markus Janka zur 3:2 Führung überwinden konnte. In der 54. Minute leistete er erneut eine tolle Vorarbeit auf Max Schmidle, der keine Mühe hatte zum 4:2 einzuschieben. Zwar konnten die Straubinger bei eigener Überzahl in der 58. Minute durch Andy Canzanello noch einmal einen Treffer erzielen, mehr sprang für die Niederbayern allerdings nicht heraus.

Das Regensburger Publikum zeigte sich vom Engagement und dem schnellen Offensivspiel ihrer Mannschaft, besonders im Schlussabschnitt, begeistert. Bleibt zu hoffen, dass die Eisbären etwas von diesem Schwung auch ins Pokalspiel am Sonntag gegen den Erzrivalen aus Ingolstadt mitnehmen können.

Von Michael Pohl

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