Eisbären bezwingen harmlose Scorpions

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Mit einem klaren 5-1 Sieg über die Hannover Scorpions in der Preussag-Arena, kamen die Eisbären am Donnerstagabend aus der „Cup-Pause“ wieder. Die heiße Saisonphase hat jetzt begonnen. Es gelten keine Ausreden mehr, und wie Eisbären Coach Pagé schon vor der kurzen Pause ankündigte, kann man ab dem jetzigen Zeitpunkt sehen wo das Team steht. Um einen wahren Gradmesser zu finden sind aber die Hannover Scorpions alles in allem der falsche Gegner. Im vierten Zusammentreffen beider Teams in dieser Saison, konnten die wiederum aus der Wedemark an die Hannoveraner Expo-Plaza umgesiedelten Scorpions nicht einen einzigen Zähler für sich verbuchen.

Schwach präsentierten sich dabei die Niedersachsen, welche eigentlich am Donnerstagabend eine Überraschung schaffen wollten, denn noch vor der Pause schien die Formkurve nach oben zu gehen. Gewann man das letzte Heimspiel gegen Kassel klar und deutlich mit 6-2, so spürte man doch ein wenig Optimismus beim Großteil der 3812 Zuschauer!

Doch eben diese Scorpions präsentierten sich auf dem Eis teilweise nervös, teilweise unkonzentriert und unsicher.

Ganz anders dagegen die Berliner! Trotz der Ausfälle zweier Leistungsträger, Keith Aldrige fehlte wegen eines grippalen Infektes und der Nationalverteidiger Rob Leask konnte wegen einer aus dem letzten Spiel stammenden Strafe nicht dabei sein, sorgten die Eisbären dafür, dass spielerisch nichts anbrennt. Den Torschussreigen begann Steve Walker, 70 Sekunden vor Ende des ersten Drittels, als der bis dato unsicher agierende Scorpions-Torwart Kauhanen erstmalig hinter sich greifen musste.

Zu Beginn des zweiten Drittels begann die nervöse Phase der Scorpions. Sechs Feldspieler versuchten auf einmal ins Spielgeschehen einzugreifen. Dieser Wechselfehler, welche die Eisbären in eine 5-4 Überzahl brachte, nutzten die Berliner eiskalt aus. David Roberts konnte im druckvollen Powerplay auf 2-0 erhöhen.

Die Scorpions hatten nach dem Tor zwar auch genügend Chancen, sogar über eine Minute eine 5-3 Überzahl, aber der Anschlusstreffer wollte nicht gelingen. Vielleicht auch daran gelegen, dass der Berliner Goalie Parent eine gute Partie lieferte.

Ganz anders aber die Berliner, welche eine weitere Überzahlsituation nutzten um den Vorsprung weiter in die Höhe zu schrauben. Der Etatmäßige Stürmer, Top-Torschütze und Verteidiger in Personalunion Kelly Fairchild, brachte die Eisbären auf die Siegerstraße. Den Schlusspunkt zum effektiven Mitteldrittel setzte Mark Beaufait zum 4-0.

Das letzte Drittel war aller Ansicht nach kräfteschonend und sichernd den Sieg einfahren. Zum Torerfolg kamen die Hohenschönhauser aber dennoch. Kauhanen konnte erst einen Schuss von Beaufait nur prallen lassen, den Rebound von Felski ebenfalls aber letztlich gelang es noch Brad Bergen zum fünften mal die gut 200 angereisten Berliner Fans zum jubeln zu bewegen.

Jubeln konnten die Scorpions auch noch! Zumindest der Spielstandkosmetik halber. Edvin Frylen schaffte zwar noch den Ehrentreffen, aber mehr war fraglich nicht drin.

Für die Eisbären gilt es nun, am Sonntag gegen die Adler Mannheim (14.30 Uhr Wellblechpalast) und den Nürnberg Ice-Tigers am Dienstag (20 Uhr Wellblechpalast), welche beide ebenfalls Titelaspiranten sind, zu bestehen und zumindest das Leistungsvermögen für die Playoffs anzudeuten! (ovk)

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1 : 3
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Düsseldorfer EG Düsseldorf
3 : 2
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- : -
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Grizzlys Wolfsburg Wolfsburg
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- : -
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