Eisbären Berlin siegen mit 6:4 über die DEG

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Spiele gegen die Düsseldorfer EG sind immer interessant. Daran hat sich auch in der neuen Heimspielstätte der Eisbären, der O2 World, nichts geändert. In einem spannenden Spiel vor 13500 Zuschauern siegten dabei die Hausherren , nach zuletzt zwei Niederlagen auf heimischen Eis, mit 6:4.

Das erste Drittel konnten die Eisbären, welche neben Brandon Smith (Schulter), Florian Busch (Handgelenk) sowie Matt McIlvane (Kreuzband) auch kurzfristig auf Constantin Braun wegen eines Magen-Darm-Virus verzichten mussten, für sich effektiver gestalten. Obwohl die Anfangsoffensive eher den Gästen aus Düsseldorf gehörte, konnten die Berliner bereits ihren zweiten Torschuss in Zählbares ummünzen. Nach einem Bully stand Tyson Mulock nicht nur frei, sondern auch goldrichtig und konnte hinter DEG-Keeper Jamie Storr einnetzen. Für Eisbären-Verteidiger Andy Roach eine gute Vorraussetzung zum möglichen Erfolg, wie er in der ersten Drittelpause resümierte.

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Zwar kamen die Eisbären zum Mitteldrittel erfrischt aus der Kabine, die kalte Dusche gab es aber auf dem Eis in Form von zwei DEG-Tore. Erst nutzte nach 22 Sekunden Evan Kaufmann einen Abpraller zum Ausgleich, 43 Sekunden später netzte Ryan Ramsey auf eine ähnliche Art zur zwischenzeitlichen Düsseldorfer Führung ein.

Diese egalisierte allerdings  Deron Quint, der mit einem Handgelenksschuss durch die Schoner von Storr zum 2:2 ausglich. Dieser Spielstand hätte beinahe nicht lange Bestand gehabt, denn erneut hatte der Düsseldorfer Angreifer Ramsey die Gelegenheit, die Metro Stars in Führung zu schiessen. Allerdings ließ er dabei eher den Eisbären-Torhüter Rob Zepp gut aussehen, welcher ihn den Puck quasi vom Schlägerblatt spitzelte. 

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Im letzten Drittel verschliefen die Eisbären aber nicht den Start. André Rankel konnte in der in der 47. Spielminute die Eisbären wieder in Führung bringen. Dabei ließen die Düsseldorfer Verteidiger ihren Torwart im Stich, denn der Schuss kam aus spitzem Winkel eher in Richtung Tor geschlenzt. Eigentlich eine leichte Beute - bei einer besseren Abstimmung. Keine Chance dagegen hatte Storr beim 4:2, als nach einer Kombination von André Rankel, Marc Beaufait und letztendlich dem Torschützen Nathan Robinson der Puck erneut im Düsseldorfer Gehäuse einschlug (54.).

Dem aber noch nicht genug, denn Marc Beaufait und Steve Walker konnten binnen 42 Sekunden im Powerplay den Spielstand auf 6:2 hochschrauben. Die letzte Schlussoffensive gehörte allerdings den Gästen. Mit zwei Treffern durch Fabio Carciola und Korbinian Holzer zum 4:6  betrieben die Cracks von der DEG noch etwas Ergebiskosmetik. (ovk/mac - Fotos by City-Press)

Tore:
06:46 1:0 Mulock T. , EQ
20:22 1:1 Kaufmann E. (Reid B.), EQ
21:05 1:2 Ramsay R. (Reimer P., Ratchuk P.), EQ
25:51 2:2 Quint D. (Rankel A.), EQ
45:54 3:2 Rankel A. (Beaufait M.), EQ
53:15 4:2 Robinson N. (Beaufait M., Rankel A.), EQ
54:12 5:2 Beaufait M. (Felski S., Roach A.), PP2
54:54 6:2 Walker S. (Pederson D., Regehr R.), PP1
58:03 6:3 Carciola F. (Ratchuk P., Kreutzer D.), EQ
59:10 6:4 Holzer K. (Joseph S., Reid B.), EQ

Strafen:
Eisbären 18 (4,12,2)
Düsseldorf 22 (4,12,6) + 10 Minuten Kreutzer

Schiedsrichter:
Roland Aumüller

Zuschauer:
13.500

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