Eisbären Berlin: Knappes 3:2 über die Duisburger Füchse

Lesedauer: ca. 1 Minute

Schön ist anders, aber trotzdem gewannen die Eisbären Berlin vor 13800 Zuschauern in der o2-World knapp mit 3:2 gegen die Füchse Duisburg.

Nicht überzeugend, aber trotzdem erfolgreich absolvierten die Gastgeber, welche auf die Dauerverletzten Brandon Smith (Schulter), Florian Busch (Handgelenk) sowie Matt McIlvane (Kreuzbandruptur) nun auch noch auf Constantin Braun (Virusinfekt) sowie Jens Baxmann (Überdehnung des Handgelenks) verzichten mussten, das erste Drittel. “Wir haben nicht besonders gut gespielt, zu viele Chancen zugelassen”, sagte Eisbären-Kapitän Steve Walker nach dem ersten Abschnitt. Anscheinend war dem Berliner Topscorer das eine Tor, welches André Rankel in der 10. Spielminute nach mustergültiger Vorarbeit von Mark Beaufait im Powerplay erzielen konnte, noch zu wenig. “Wir müssen im nächsten Drittel mehr Dampf machen!”.

­

­­

Allerdings schien der Kapitän seine Worte auf dem Weg in die Kabine schon wieder vergessen zu haben, denn es war eher ein laues Lüftchen, was die Eisbären im zweiten Drittel auf dem Eis boten. Zwar erarbeiteten sie sich Chancen, welche aber nicht zwingend waren. Zudem war es Lukas Lang, welcher zwischen den Duisburger Pfosten eine recht ansehnliche Partie bot. Letztendlich war er es auch, der seine Füchse im Spiel halten konnten. Dies dankten sie ihm in Form des Ausgleichs, knapp eine Minute vor Ende des Mitteldrittels. Dabei nutzte Daniel Tkaczuk eine unübersichtliche Situation vor dem Kasten von Bären-Goalie Rob Zepp.

­­

Dafür begann das letzte Drittel aus Berliner Sicht optimal. In der 45. Spielminute konnte Nathan Robinson nach einem gewonnen Bully von Mark Beaufait den Puck frontal ins Füchse-Tor zur 2:1-Führung befördern. Fortan investierten die Eisbären auch mehr in das Spiel, was auch prompt mit dem 3:1 durch Sven Felski (51.Spielminute) belohnt wurde. Auch spielten die Hausherren nun mit einem stärkeren Körpereinsatz, welches aber vom Hauptschiedsrichter Daniel Piechaczek anscheinend nicht so bevorzugt wird, denn einige Entschdeidungen schienen dabei strittig. Eine kleine Nachschulung bekam der Referee aber in Form eines kleinen Filmchens auf dem Videowürfel, wo zwei Kinder vom Eisbären-Nachwuchs Strafen erklärten.

Durch eine Überzahlgelegenheit, sowie die Herausnahme von Lukas Lang zu Gunsten eines sechsten Feldspielers brachte die Gäste aus dem Ruhrpott noch fast einmal zurück ins Spiel. Jan Alinc netzte 75 Sekunden vor Spielende zum 2:3 ein. Allerdings konnten die Berliner diesen Spielstand über die Zeit retten.

(ovk/mac) - Fotos by City-Press

Jetzt die Hockeyweb-App laden!