Eisbären Berlin im Finale gegen Red Bull München3:2-Erfolg bei den Nürnberg Ice Tigers

Die Eisbären Berlin haben sich bei den Thomas Sabo Ice Tigers durchgesetzt. (Foto: Philippe Lotz - www.facebook.com/photography.weitwinkel)Die Eisbären Berlin haben sich bei den Thomas Sabo Ice Tigers durchgesetzt. (Foto: Philippe Lotz - www.facebook.com/photography.weitwinkel)
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In diesem Spiel, das die Nürnberger nach der Overtime-Niederlage vom Freitag unbedingt gewinnen mussten, um in der Serie zu bleiben, lief nichts wie gedacht: Eine starke Anfangsphase bescherte den Gastgebern nach rund sechseinhalb Minuten in Überzahl die frühe Führung durch Yasin Ehliz. Doch statt nun Ruhe in Spiel zu bringen, machten sich die Franken selbst das Leben schwer: Nur 150 Sekunden nach dem Treffer ließ Niklas Treutle einen harmlos aussehenden Schuss von Frank Hördler unter dem Schoner ins Tor rutschen zum Ausgleich aus dem Nichts für die Berliner. Danach entwickelte sich ein offenes und intensives Spiel mit hartem und teils grenzwertigem Körpereinsatz. Als Nürnbergs David Steckel, der zuvor selbst heftig angegangen worden war, Jonas Müller mit einem eingesprungenen Check in die Bande niederstreckte und trotz aller Nürnberger Proteste vorzeitig zum Duschen musste, schien sich das Blatt zugunsten der Berliner zu wenden. Doch auch die Eisbären schwächten sich selbst mit einer Strafzeit gegen Micki DuPont: Bei vier gegen vier traf Leo Pföderl zur Führung für die IceTigers. Als viele – zumindest die meisten der Nürnberger Fans – darauf hofften, das Nürnberg nun das Momentum auf seiner Seite hätte, traf Jamie MacQueen zwei Minuten vor der zweiten Sirene zum erneuten Ausgleich für die Gäste. Und als einige bereits die nächste Verlängerung in dieser Serie vor dem geistigen Auge hatten, traf Mark Olver dreieinhalb Minuten vor dem Ende zur erstmaligen Führung für die Berliner. Kurz danach musste Danny Richmond auf Berliner Seite auf die Strafbank, doch weder diese Überzahl noch die 56 Sekunden vor dem Ende, als Torwart Treutle vom Eis genommen wurde für den zusätzlichen Angreifer konnten die Nürnberger zum Ausgleich nutzen.

Damit stehen die Eisbären nun im Finale gegen Titelverteidiger Red Bull München. Das erste Spiel steigt am kommenden Freitag in München.

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